Bahnhof Rosenheim: Bundespolizei verstärkt Präsenz

Ortstermin mit Staatssekretärin Daniela Ludwig, MdB

Rosenheim – Zu den anstehenden Faschingstagen ist am Bahnhof Rosenheim mit einem erhöhten Reisendenaufkommen zu rechnen. Parallel werden eine Vielzahl von Reisenden den Bahnhof auf dem Weg in die Winterskigebiete nutzen. Die Bundespolizei wird daher ihre Präsenz am Bahnhof in den kommenden Tagen anpassen. „Wir wollen, dass die Reisenden friedlich und sicher ihre Ziele erreichen“, sagte der Leiter der Bundespolizeiinspektion Rosenheim, Leitender Polizeidirektor Stefan Kurth der Rosenheimer CSU-Bundestagsabgeordneten und Staatssekretärin beim Bundesminister des Innern, Daniela Ludwig bei einem Gespräch vor Ort.

In den vergangenen Tagen gab es Medienberichte über zunehmende Straftaten gegen Geschäftsleute und Reisende am Bahnhof Rosenheim. „Die Berichte der Geschäftsleute nehmen wir ernst und passen auch deshalb unsere Präsenz in den nächsten Tagen, insbesondere in den Morgenstunden, an“, erläuterte Stefan Kurth.

Auch für Daniela Ludwig sind die jüngsten Vorfälle und Straftaten ein Grund dafür, ein verstärktes Augenmerk auf die Sicherheit am und um den Bahnhof Rosenheim zu legen. „Sicherheit ist für die Reisenden ein wesentliches Kriterium für die Nutzung des öffentlichen Personenverkehrs. Nur sichere Bahnhöfe, Busse und Bahnen sind attraktiv und werden angenommen“, so Ludwig.

„Rosenheim ist hier kein Einzelfall. Bei meinen Terminen als Staatssekretärin an anderen Orten begegnet mir das Thema immer wieder. Viele Menschen fühlen sich an Bahnhöfen nicht mehr sicher. Wir müssen alles tun, um die Sicherheit, aber auch das Sicherheitsgefühl der Menschen in unseren Städten zu verbessern. Deshalb gibt es ja auch heute den Sicherheitsgipfel bei der DB AG“.

Daniela Ludwig appellierte an Reisende und Geschäftsleute, sich bei Gewalt oder Bedrohung sofort an die Polizei zu wenden. „Sie ist hier am Bahnhof sehr präsent. Zudem gibt es bei der Bundespolizei einen Beauftragten für Kriminalprävention. Er ist der geeignete Ansprechpartner für die Geschäftsleute.“ Ludwig steht ebenso wie die Bundespolizei im engen Austausch mit der Stadt Rosenheim. „Wir haben nicht nur den Bahnhof im Blick, sondern auch die Bahnhofstraße und den Bereich bis in die Innenstadt.“

 

Foto: Staatssekretärin Daniela Ludwig, MdB, im Gespräch mit Leitenden Polizeidirektor Stefan Kuth (links) und zwei Einsatzkräften der Bundespolizeiinspektion Rosenheim

 

 

175 Millionen Euro an KFW-Förderung für Stadt und Landkreis Rosenheim

MdB Ludwig: Ein starkes Förderjahr für den Mittelstand und die Bürger

Rosenheim – Erfreuliche Zahlen von der KFW-Bankengruppe für Stadt und Landkreis Rosenheim: 2025 flossen rund 175 Millionen Euro an Förderkrediten und Zuschüssen der KFW-Banken in die Region. Das teilt die Rosenheimer CSU-Bundestagsabgeordnete Daniela Ludwig mit. „Das ist eine erfreuliche Jahresbilanz, von der der Mittelstand ebenso profitiert wie die privaten Häuslebauer oder Besitzer von Wohnungen.“ Die KFW ist eine der führenden Förderbanken der Welt. Seit 1948 unterstützt sie als Anstalt des öffentlichen Rechts den Bund bei der Umsetzung seiner Ziele.

Im Landkreis Rosenheim vergab die KFW-Bankengruppe Förderkredite und Zuschüsse in Höhe von 134,4 Millionen Euro. Schwerpunkt im Landkreis Rosenheim waren mit Zuschüssen und Krediten in Höhe von 105.7 Millionen Euro die Themen Energieeffizienz, Erneuerbare Energien und Wohnen und Leben im Bereich Private Kunden. In diesen Segmenten wurden fast 3.700 Wohneinheiten gefördert. Allein in der Energieeffizienz und bei den Erneuerbaren Energien betrug die Fördersumme über 95 Millionen Euro.

In der Stadt Rosenheim vergaben die KFW-Banken insgesamt 40,6 Millionen Euro an Förder- und Gründerkrediten und Zuschüssen. Besonderer Schwerpunkt lag dabei auch auf Energieeffizienz und erneuerbare Energien. So wurden in der Stadt Rosenheim für 1.277 Wohngebäude Kredite und Zuschüsse im Umfang von 21,8 Millionen Euro an Private Kunden vergeben. 2,4 Millionen Euro flossen in die Förderung von Wohneigentum.

„Diese Zahlen können sich sehen lassen“, so Ludwig weiter. „Die Förderprogramme der KFW-Banken sind ein wichtiges Instrument, um Wohneigentum zu schaffen und zu erhalten. Auch der Mittelstand profitiert darum, insbesondere, wenn es um die Energieeffizienz geht.“

Foto Biskup

 

CSU setzt auf der Klausurtagung in Seeon klare Akzente in der Inneren Sicherheit und der Migrationspolitik

Kloster Seeon, 07. Januar 2026 – Die CSU-Landesgruppe im Deutschen Bundestag setzt 2026 ihre Offensive für mehr Innere Sicherheit und eine Migrationswende fort. „Das Signal der Klausurtagung in Kloster Seeon ist für die Zukunft Deutschlands wichtig: Klarer Kurs und eine scharfe Kante in der Innenpolitik, sowie kraftvolle Maßnahmen für die Begrenzung und Ordnung der Migration“, sagte die Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister des Innern und Rosenheimer CSU-Bundestagsabgeordnete Daniela Ludwig in Seeon. „Wir haben dazu umfangreiche Konzepte erarbeitet, die wir auf unserer Tagung verabschieden.“ Die Klausurtagung in Seeon dauert noch bis Donnerstag, 8. Januar.

Das CSU geführte Innenministerium habe die Migrationswende bereits erfolgreich eingeleitet. „Im Jahr 2025 hat sich die Zahl der Erstanträge auf Asyl im Vergleich zum Vorjahr halbiert. Wir konnten auch die Zahl der Abschiebungen deutlich steigern. Diesen Kurs beschleunigen wir 2026 mit einer Abschiebeoffensive. Zudem werden wir Grenzkontrollen und Zurückweisungen an der Grenze beibehalten.“ In dem Beschlusspapier spricht sich die CSU-Landesgruppe für eine europäische Regelung der Migration aus. So sollen in Staaten außerhalb der Europäischen Union Rückkehrzentren für abgelehnte Asylbewerber eingerichtet werden. Auf EU-Ebene setzt sich die CSU für eine Stärkung der Außengrenzkontrollen und eine Stärkung der Zusammenarbeit mit Drittstaaten ein. Das Gemeinsame Europäische Asylrecht – kurz GEAS – will die CSU in nationales Recht umsetzen. Dadurch könne es EU-weit zu beschleunigten Verfahren, mehr Rückführungen und einem besseren Datenaustausch zwischen den Mitgliedsstaaten kommen. Nach dem Ende des Bürgerkriegs in Syrien müssten Syrer ausreisen. Bei einer Weigerung müssten umgehend Rückführungen eingeleitet werden. „Demokratiefeinden und Straftätern müssen wir schneller die Rote Karte zeigen und sie abschieben“, so Ludwig weiter. „Gleichzeitig werden wir auch den Missbrauch unserer Sozialsysteme stärker bekämpfen.“

In der Inneren Sicherheit setzt die CSU-Landesgruppe auf mehr Kompetenzen und mehr Personal bei der Polizei und den Strafverfolgungsbehörden. „Wir müssen unsere Städte sicherer machen“, betont Ludwig. „Bahnhöfe, Flughäfen und öffentliche Gefahrenorte dürfen nicht länger No-Go-Areas sein. Deshalb wollen wir die polizeilichen Befugnisse ausweiten und mehr Videoüberwachung ermöglichen.“ Dabei setzt die CSU auch auf KI-basierte Gesichtserkennung. „Sie kann Live-Bilder mit polizeilichen Fahndungslisten in Echtzeit vergleichen und erzeugt sofort verwertbare Hinweise auf bekannte Tatverdächtige.“

Deutschland muss sich nach Ansicht der CSU auch besser vor Cyber-Angriffen und einer Bedrohung durch Drohnen schützen. „Die Gefahr eines massiven Cyber-Angriffs steigt täglich massiv an“, so Daniela Ludwig. „Wir arbeiten deshalb intensiv an einer teil-automatisierten Abwehr im Netz. Ein so genannter Cyber-Dome soll künftig Cyber-Angriffe abwehren und Schäden vermeiden. Dazu werden wir das Nationale Cyber-Abwehrzentrum ausbauen und die rechtlichen Grundlagen für unser Konzept erarbeiten.“

Insgesamt gehe die CSU gestärkt und mit vollem Elan in das Jahr 2026. „Wir setzen auf unserer Klausurtagung wichtige Impulse für die innere und äußere Sicherheit unseres Landes, und wir sorgen in der Migrationspolitik weiter für einen Kurswechsel. Die CSU beweist wieder einmal ihre Geschlossenheit – eine Stärke, um die uns manch eine andere Partei beneidet.“

Foto: Staatssekretärin Daniela Ludwig, MdB, mit Bundesinnenminister Alexander Dobrindt in Kloster Seeon / Foto CSU

 

 

Dank und Respekt für den Einsatz der Bundespolizei an der deutsch-österreichischen Grenze in Kiefersfelden

Respekt für alle Berufsgruppen, die in der Weihnachtszeit Dienst leisten

Kiefersfelden, 22. 12 2025 – Die Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister des Innern, Daniela Ludwig, besuchte kurz vor Weihnachten die Beamtinnen und Beamten der Bundespolizei an der deutsch-österreichischen Grenze in Kiefersfelden, um für ihren Einsatz zu danken.

„In diesen Tagen, in denen sich viele Menschen in Ruhe im Kreis ihrer Liebsten auf das Wesentliche besinnen, leisten die Beamtinnen und Beamten der Bundespolizei unter oft herausfordernden Bedingungen und bei jedem Wetter tagaus, tagein ihren wichtigen Dienst. Es ist mir ein persönliches Anliegen, den Bundespolizisten vor Ort zu zeigen, dass wir ihren Einsatz sehen und sehr dankbar dafür sind, dass sie für unsere Sicherheit und unseren Schutz Sorge tragen und Präsenz zeigen, auch in der Weihnachtszeit, zwischen den Jahren oder an Sonn- und Feiertagen. Gleiches gilt selbstverständlich auch für die Beamtinnen und Beamten der bayerischen Landespolizei. Danke dafür“, sagte Daniela Ludwig am Montag.

Darüber hinaus richtete die Parlamentarische Staatssekretärin ihren Dank auch an alle anderen Berufsgruppen, die während der Feiertage im Dienst sind: „Egal ob Feuerwehr, Rettungsdienste, das Gesundheits- und Pflegepersonal oder die vielen anderen Menschen, die an Weihnachten und zwischen den Feiertagen arbeiten, sie alle tragen maßgeblich zu unserer Sicherheit, unserer Gesundheit oder unserem Wohlbefinden bei. Auch Ihnen gebührt unser tiefster Dank und das nicht nur heute“, so Ludwig abschließend.

Fotos: MdB Ludwig an der Grenze

 

Bundestagsabgeordnete Daniela Ludwig (CSU) ruft Kulturakteure zur Antragstellung bei der Kulturstiftung des Bundes auf

Berlin/Wahlkreis, 18.12.2025 Die Parlamentarische Staatssekretärin und Bundestagsabgeordnete Daniela Ludwig ruft Künstlerinnen und Künstler sowie Kulturinstitutionen in ihrem Wahlkreis dazu auf, sich an der Bundesförderung der Kulturstiftung des Bundes zu beteiligen. Die Stiftung wird jährlich mit 35 Millionen Euro Bundesmitteln gefördert und ermöglicht damit zahlreiche nichtkommerzielle Kunst- und Kulturprojekte in ganz Deutschland.

“Die Kulturstiftung des Bundes bietet eine hervorragende Chance, innovative und qualitativ hochwertige Projekte aus allen Sparten zu realisieren, von Bildender Kunst über Darstellende Kunst, Literatur bis hin zu Musik”, betont Ludwig. “Ich bin mir sicher, dass es in unserem Wahlkreis viele engagierte Kulturakteure gibt, die von dieser Möglichkeit bislang noch keine Kenntnis haben. Genau sie möchte ich ermutigen, einen Antrag zu stellen.”

Im Rahmen der Allgemeinen Projektförderung unterstützt die Kulturstiftung des Bundes Vorhaben mit bundesweiter oder internationaler Ausstrahlung. Voraussetzung ist ein Eigen- und Drittmittelanteil von 20 Prozent der Gesamtkosten. Die nächsten Antragsfristen sind der 31. Januar 2026 und der 31. Juli 2026. Dass diese Förderung auch im Wahlkreis erfolgreich genutzt wird, zeigen bereits frühere Beispiele: Die Projekte “Sommer in Rosenheim 2021” sowie “StadtLeben – Forum Stadtbibliothek am Salzstadel” konnten zwischen 2020 und 2022 von der Bundesförderung profitieren.

“Diese Erfolge machen Mut und haben zahlreiche Menschen begeistert. Ich wünsche mir, dass sich weitere Projekte auf den Weg machen, sich beteiligen und teilhaben und damit unsere vielfältige Kulturlandschaft stärken. Nutzen Sie diese Chance”, so Daniela Ludwig abschließend. Weitere Informationen finden sich auf der Website der Kulturstiftung des Bundes unter

https://www.kulturstiftung-des-bundes.de/de/foerderung/allgemeine_projektfoerderung.html.

Foto Anne Hufnagl

 

MdB Daniela Ludwig und MdL Daniel Artmann wieder im Parteivorstand der CSU

München/Rosenheim – Die Rosenheimer Bundestagsabgeordnete und Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister des Innern, Daniela Ludwig, und Rosenheims 2. Bürgermeister und Landtagsabgeordneter Daniel Artmann sind auch künftig im CSU-Parteivorstand vertreten. Die Delegierten bestätigten sie auf dem CSU-Parteitag am Wochenende mit überwältigender Mehrheit in ihren Ämtern. „Dieser große Vertrauensbeweis freut uns sehr“, so Daniela Ludwig. „Stadt und Landkreis Rosenheim brauchen eine starke Stimme im Parteivorstand. Themen wie die Illegale Migration, Grenzkontrollen oder die Verkehrspolitik brennen den Menschen in unserer Heimatregion auf den Nägeln. Wir können die Erfahrungen und die Forderungen direkt in die Politik unserer Partei einfließen lassen.“ Auch für Daniel Artmann ist die  Mitgliedschaft im Parteivorstand von großer Bedeutung. „Gerade die Kommunen sind in diesen Zeiten auf Unterstützung von Bund und Land angewiesen. Sei es bei der Förderung von Bauvorhaben oder der Infrastruktur – hier ist ein direkter und persönlicher Draht in die Parteispitze enorm wichtig. Denn die Beschlüsse des CSU-Parteivorstandes haben selbstverständlich großen Einfluss auf politische Entscheidungen in München und Berlin.“ Der CSU-Vorsitzende und Bayerische Ministerpräsident Markus Söder wurde auf dem Parteitag mit 83,6 Prozent in seinem Amt bestätigt. Daniela Ludwig gehört dem Parteivorstand seit 2009 an, Daniel Artmann seit 2019. Foto von links: Ministerpräsident und CSU-Vorsitzender Markus Söder, MdB Daniela Ludwig, MdL Daniel Artmann.    

Weltweit erfolgreich trotz massiver bürokratischer Belastung

MdB Daniela Ludwig zu Besuch bei ANITA in Brannenburg

Brannenburg, Lkrs Rosenheim – Damenwäsche des Unternehmens ANITA in Brannenburg kennen nicht nur Frauen in der Region Rosenheim. Sie ist längst weltweit bekannt. Firmenchef Georg Weber-Unger senior hat gemeinsam mit seinen Söhnen Georg und Johannes das Familienunternehmen in den vergangenen Jahren internationaler ausgerichtet. „Wir exportieren in über 60 Länder, haben weltweit 20 Tochtergesellschaften, davon sechs eigene Produktionsstätten, unter anderem in Thailand, Myanmar, Portugal und Tirol“, erläuterte Weber-Unger bei einem Besuch der CSU-Bundestagsabgeordneten und Staatssekretärin beim Bundesminister des Innern, Daniela Ludwig.

Für ihren regelmäßigen Austausch mit Unternehmen in der Region hatte sie sich bewusst für einen Besuch bei ANITA entschieden. “Das Unternehmen ist ein echter Leuchtturm unserer Wirtschaft“, so die heimische Wahlkreisabgeordnete. „Besonders bemerkenswert ist, dass ANITA sechs eigene Produktionsstätten führt. Das ist sehr selten, und ist ein enormer Vorteil, da so kaum Abhängigkeit von externen Produzenten besteht und Transparenz, Qualitätssicherung sowie volle Verantwortung für die Mitarbeitenden vor Ort gewährleistet sind.“ Familie Weber-Unger führt ANITA bereits in der fünften Generation, im nächsten Jahr steht die 140-Jahr-Feier an. Unternehmerische Verantwortung will die Familie weltweit vorleben. „Das heißt vor allem, engen Kontakt zu den Produktionsstätten im Ausland zu halten, und dort auch nach qualitativ hohen Standards produzieren zu lassen“, so Georg Weber-Unger senior. „Wir haben in Thailand und Myanmar ebenso wie in den anderen Produktionsstätten höchstmögliche Standards eingeführt.“ ANITA produziert Damenwäsche, Bademode, aber auch Spezialwäsche für Brustkrebspatientinnen und Brustprothesen. Ein hart umkämpfter Markt, vor allem wegen der Innovationskraft aus China.

 

„Unser Geschäft rechnet sich noch, aber es wird härter“, sagte Georg Weber-Unger. Besonders bei medizinischen Produkten ist das problematisch, hier wird direkt an Kliniken und Ärzte herangetreten.  Und das alles ohne die Auflagen, mit denen wir zu kämpfen haben.“ Für Daniela Ludwig hatte die Familie Weber-Unger deshalb eine Arbeitsmappe zusammengestellt. Der Inhalt: eine Auflistung aller bürokratischer Auflagen und Vorschriften, die es allein in Deutschland und Österreich zu erfüllen gibt.. Allein 1,5 Vollzeitstellen benötigt ANITA, um der Bürokratie Herr zu werden. „Zusammen mit externen Dienstleistern, die wir brauchen, entsteht ein riesiger Kostenblock für uns“, betont Georg Weber-Unger senior.

„Es ist das erste Mal, dass ich von einem Unternehmen eine so detaillierte Aufschlüsselung der Vorschriften und der daraus folgenden Kosten bekomme“, sagte Daniela Ludwig. „Es ist erschreckend, wie unsere mittelständische Wirtschaft und Familienbetriebe wie ANITA mit Bürokratie gegängelt werden.“ Die Abgeordnete wird diese Listen dem Bundeswirtschaftsministerium und allen Bundestagsabgeordneten, die mit Bürokratieabbau befasst sind, übermitteln. „Diese hohen Auflagen bringen in den meisten Fällen null Wertschöpfung. Die Koalition will und muss das alles auf  die klassischen Schutznormen zurückdrehen. Wir müssen die Bürokratie auf die Regelungen eindampfen, die die Verbraucher wirklich schützen.“ Viele der Regelungen seien unverständlich, so die heimische Wahlkreisabgeordnete. Dem konnte Georg Weber-Unger senior nur zustimmen.

Foto:

 Hier wird bei ANITA genäht – MdB Daniela Ludwig und Georg Weber-Unger senior

333 Millionen Euro für die Sanierung kommunaler Sportstätten – Bund startet mit Sportmilliarde neues Förderprogramm

Berlin – Mit der Sportmilliarde setzt der Bund ein klares Bekenntnis für seine Kommunen sowie für die Vereine in unserem Land. Nichts stärkt den Zusammenhalt und den Teamgeist mehr als der Sport. Ab sofort können Städte und Gemeinden Projektskizzen einreichen, um Fördermittel aus dem neuen Programm „Sanierung kommunaler Sportstätten“ zu erhalten und damit ihrer Kommune einen Zukunftsboost zu geben.

„Sport ist mehr als Bewegung – er verbindet Menschen, schafft Gemeinschaft und fördert den gesellschaftlichen Zusammenhalt“, erklärt die Bundestagsabgeordnete Daniela Ludwig. Doch vielerorts seien die Voraussetzungen für sportliche Betätigung alles andere als ideal: Zahlreiche Sporthallen, Schwimmbäder und Sportplätze seien dringend sanierungsbedürftig und nicht mehr zeitgemäß ausgestattet. Deshalb begrüßt Ludwig ausdrücklich das neue Bundesprogramm „Sanierung kommunaler Sportstätten“, das der Deutsche Bundestag für das Jahr 2025 mit 333 Millionen Euro auf den Weg gebracht hat.

„Ich freue mich sehr, dass der Bund die Kommunen mit diesem Programm gezielt beim Abbau des Sanierungsstaus unterstützt. Damit investieren wir nicht nur in Sportinfrastruktur, sondern auch in gesellschaftlichen Zusammenhalt und Teilhabe vor Ort. Dass Bedarf besteht, sehen wir allerorts“, so Daniela Ludwig weiter.

Am heutigen Tag wurde das Interessenbekundungsverfahren offiziell gestartet. Bis zum 15. Januar 2026 können Städte, Gemeinden und Landkreise – sofern sie Eigentümer der Sporteinrichtungen sind – digitale Projektskizzen beim Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) einreichen.

Eckpunkte des Förderprogramms:

  • Projektförderung in Form eines Zuschusses
  • Förderquote bis zu 45 %, in Haushaltsnotlagen bis zu 75 %
  • Mindestförderbetrag: 250.000 Euro
  • Höchstfördersumme: 8 Millionen Euro
  • Förderfähig sind u.a. Sporthallen, Hallen- und Freibäder, Sportfreianlagen (z. B. Fußballplätze, Leichtathletikanlagen)
  • Weiterleitung der Mittel an Dritte (z. B. Sportvereine) ist möglich
  • Sanierungen müssen im Sinne des Gebäudeenergiegesetzes umgesetzt werden

„Ich lade alle Kommunen und Landkreise in meinem Wahlkreis herzlich ein, sich am Förderaufruf zu beteiligen. Moderne, barrierefreie und energetisch sanierte Sportstätten sind ein echter Gewinn für alle Generationen“, betont Daniela Ludwig abschließend.

Weitere Informationen und den vollständigen Projektaufruf finden Sie unter: www.bbsr.bund.de/SKS2025

 

Dank und Anerkennung für das Technische Hilfswerk (THW) – Unverzichtbarer Einsatz im In- und Ausland

THW-Ortsbeauftragter Markus Otto in Berlin im Gespräch mit Innenminister und Staatssekretärin

Nach mehrjähriger Pause präsentierte das Technische Hilfswerk (THW) erstmals seit 2019 wieder unter dem Motto „MdB trifft THW“ direkt vor dem Reichstagsgebäude seine Technik, informierte über Einsatzgebiete und stellte seine vielfältigen Fähigkeiten unter Beweis.

In diesem Rahmen trafen Bundesinnenminister Alexander Dobrindt, MdB und die Parlamentarische Staatssekretärin, Daniela Ludwig, MdB den Ortsbeauftragten des THW Rosenheim, Markus Otto. Als oberster Dienstherr des THW ließ es sich Alexander Dobrindt nicht nehmen, den direkten Austausch mit den Einsatzkräften zu suchen. Dabei wurde einmal mehr deutlich, wie wichtig die politische Unterstützung für die ehrenamtliche Arbeit des THW vor Ort ist.

„In einer Zeit, in der Krisen, Naturkatastrophen und humanitäre Notlagen weltweit zunehmen, zeigt eine Organisation immer wieder, was es heißt, Verantwortung zu übernehmen: Das Technische Hilfswerk (THW). Die Helferinnen und Helfer des THW leisten tagtäglich Großartiges – in Deutschland und weit über unsere Landesgrenzen hinaus.

Die beeindruckende Ausstellung gab uns Abgeordneten einen Einblick in die tägliche Arbeit und Leistungsfähigkeit der Organisation“, zeigte sich Daniela Ludwig überzeugt.

Ortsbeauftragter Markus Otto, THW Rosenheim, Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister des Innern, Daniela Ludwig, MdB, THW-Ortsvorsitzender Weilheim, Alexander Kunz, Bundesinnenminister Alexander Dobrindt, MdB, Vizepräsidentin des Bundestages, Andrea Lindholz, MdB, Präsident der THW-Bundesvereinigung Martin Gerster, MdB, Landesbeauftragter THW Bayern, Dr. Fritz-Helge Voß

Rund 80.000 Ehrenamtliche stehen deutschlandweit in den Ortsverbänden der Bundesanstalt bereit – Tag und Nacht, an Wochenenden und Feiertagen. Sie leisten ihren Dienst oft still und leise, ohne große Worte. Doch gerade diese stille Selbstverständlichkeit macht sie zu wahren Helden unseres Alltags. Auch weltweit ist das THW gefragt: Bei Erdbeben, Überschwemmungen oder in humanitären Krisenregionen – das THW bringt nicht nur technische Hilfe, sondern auch Hoffnung, Stabilität und Unterstützung in schwersten Zeiten.

„Das THW ist weit mehr als eine technische Hilfsorganisation. Es ist eine Gemeinschaft aus engagierten Menschen, die bereit sind, im Ernstfall alles stehen und liegen zu lassen, um anderen zu helfen – freiwillig und ehrenamtlich. Das ist im wahrsten Sinne des Wortes unbezahlbar“, so Daniela Ludwig abschließend.

Nur mit Wirtschaftswachstum kommt Deutschland wieder auf Kurs

Der Chef des Bundeskanzleramtes Thorsten Frei zu Gast im Zementwerk Rohrdorf

Pressemitteilung des CSU-Kreisverbandes Rosenheim-Land

Rohrdorf, Lkrs. Rosenheim – Keiner ist näher dran an Bundeskanzler Friedrich Merz, und niemand ist mehr als Vermittler zwischen SPD und Union im Bundestag gefragt als er: Thorsten Frei, Leiter des Bundeskanzleramtes und Bundesminister für besondere Aufgaben, begeisterte bei einer Veranstaltung im Zementwerk Rohrdorf die Gäste mit einer scharfen Analyse der politischen und wirtschaftlichen Lage Deutschlands. Er war auf Einladung der Rosenheimer CSU-Bundestagsabgeordneten und Staatssekretärin beim Bundesminister des Innern, Daniela Ludwig, ins Zementwerk gekommen. „Er ist rechte und linke Hand des Kanzlers, er ist Vermittler zwischen den Fronten von Union und SPD und hat damit eine wichtige Schlüsselrolle in Berlin“, betonte Ludwig.

Im Zentrum aller politischen Herausforderungen steht für Thorsten Frei die Wirtschaft. „Sie stagniert seit Corona. Eine alternde Gesellschaft wie unsere wird aber ohne Wirtschaftswachstum die Herausforderungen nicht bewältigen können.“ Vier Punkte müsste die Koalition meistern, um Deutschland wieder auf Kurs zu bringen, betonte Thorsten Frei. „Wir müssen die Energiekosten senken, Bürokratie abbauen, das Steuersystem verbessern und die Arbeitskosten senken.“ Insbesondere die hohen Lohnnebenkosten sind dem Bundesminister ein Dorn im Auge. „Wenn es so weitergeht, liegen diese Kosten in zehn Jahren bei 48 Prozent. Das ist fast die Hälfte eines Gehalts.“ Für die Unternehmen habe aber auch der Abbau von Bürokratie oberste Priorität. „Ein Beispiel ist das Baurecht. 1990 gab es noch 5.000 Bauvorschriften. Jetzt sind es 20.000 – also viermal so viel. Nachdem die Gebäude aus dem Jahr 1990 noch stehen, müssten doch 5000 gereicht haben.“

Frei betonte, dass die Regierungskoalition in den ersten 130 Tagen ihrer Amtszeit schon einiges auf den Weg gebracht habe. „Wir haben im Juni bereits den Investitionsbooster beschlossen, wir senken die Körperschaftssteuer ab 2026 von 15 auf 10 Prozent, wir haben ein Rentenpaket mit der Aktivrente und der Frühstartrente vereinbart. In der Energiepolitik haben wir die Senkung der Netzentgeltsteuer und die Abschaffung der Gasspeicherumlage beschlossen.“

In der Migrationspolitik habe es eine deutliche Wende gegeben. „Die Auswirkungen spüren wir schon jetzt. Im August 2025 hatten wir um 60 Prozent weniger Asylanträge als im August 2024. Die Ankünfte von Migranten sind im ersten Halbjahr in Europa um 20 Prozent gesunken, in Deutschland um 45 Prozent. Diese Differenz heißt Bundesinnenminister Alexander Dobrindt und Staatssekretärin Daniela Ludwig. Das ist Eure Arbeit“, so Frei. Dass Deutschland weltweit wieder eine bessere Rolle spiele, sei auch ein Verdienst von Bundeskanzler Friedrich Merz. „Er hat es nicht nur geschafft, Deutschland auf internationaler Ebene wieder eine Stimme zu geben. Er hat Europa auch wieder zusammengebracht, mit Frankreich, Großbritannien oder Italien. Das ist wichtig, um Europa gegenüber den USA und Russland zu stärken.“

Für seine Rede erhielt der Kanzleramtschef viel Applaus. Für die Wirtschaft seien die angesprochenen Maßnahmen wichtig, betonte der CEO der Rohrdorfer Gruppe, Mike Edelmann. „Wir sind sehr zufrieden mit den ersten 130 Tagen der Bundesregierung, insbesondere mit CSU und CDU. Doch jeder, der in der Politik in Verantwortung ist, weiß, dass alles seine Zeit braucht. Wenn ein Tanker jahrelang in die falsche Richtung fährt, dauert es lange, bis der Kurs wieder passt.“

 

Foto: Christoph Leonhardt, inalpinus design