Daniela Ludwig (CSU): GKV-Reform sorgt für stabile Beiträge und sichert die Gesundheitsversorgung von morgen
Bundestag bringt umfassendes Maßnahmenpaket auf den Weg
Berlin. Der Deutsche Bundestag hat heute den ersten großen Schritt zu einer umfassenden Reform der Gesetzlichen Krankenversicherung beschlossen. Ziel des Maßnahmenpakets ist es, die Finanzen dauerhaft zu stabilisieren und damit einen weiteren Anstieg der Krankenkassenbeiträge zu verhindern. Die CSU-Bundestagsabgeordnete Daniela Ludwig wirbt dafür, die beschlossenen Maßnahmen im Gesamtzusammenhang zu betrachten, denn es gehe primär darum, die Gesundheitsversorgung von morgen auf stabile Füße zu stellen.
„Mir ist sehr bewusst, dass Reformen Verunsicherung auslösen können. In den vergangenen Wochen haben mich zahlreiche Zuschriften von Bürgern, Ärzten, Arzneimittelherstellern u.v.a. erreicht, die sich Sorgen um die Gesundheitsversorgung oder um mögliche finanzielle Belastungen machen. Diese Anliegen nehme ich sehr ernst. Gleichzeitig ist der Handlungsdruck unverkennbar. Nach Prognosen wird die Deckungslücke der Gesetzlichen Krankenversicherung in den kommenden Jahren massiv anwachsen, im Jahr 2030 auf ca. 40 Milliarden Euro. Wer das solidarische Gesundheitssystem erhalten will, muss deshalb jetzt die Strukturen verändern, denn wir müssen die Beitragssätze stabilisieren, damit die Lohnnebenkosten nicht immer weiter ansteigen“, unterstreicht die CSU-Bundestagsabgeordnete Daniela Ludwig am Freitag.
Die Reform basiert auf den Empfehlungen der „FinanzKommission Gesundheit“ (FKG) und verfolgt ein klares Ziel: Die gesetzliche Krankenversicherung soll langfristig finanziell stabil aufgestellt werden, ohne die Versorgungsqualität zu beeinträchtigen. Dazu werden die Ausgaben künftig stärker an den tatsächlichen Einnahmen ausgerichtet. Vergütungssteigerungen orientieren sich an der realen Kostenentwicklung beziehungsweise an der Entwicklung der beitragspflichtigen Einnahmen. Gleichzeitig werden kostspielige Sondervergütungen und Leistungen ohne nachgewiesenen medizinischen Mehrwert beendet. „Gerade weil einige Menschen verunsichert sind, ist es wichtig, genau hinzusehen. Es geht nicht darum, Leistungen pauschal zu kürzen. Es geht darum, die Beitragsgelder verantwortungsvoll einzusetzen und sicherzustellen, dass sie dort ankommen, wo sie den Patientinnen und Patienten wirklich zugutekommen“, so Ludwig weiter.
Im Vergleich zu den ursprünglichen Planungen konnte im parlamentarischen Verfahren erreicht werden: Der vorgesehene Beitragszuschlag für mitversicherte Ehegatten und Lebenspartner wird künftig nicht erhoben, solange Kinder unter zwölf Jahren betreut werden. Damit trägt die Reform den besonderen Herausforderungen junger Familien Rechnung. „Wer Kinder erzieht, übernimmt Verantwortung für unsere Gesellschaft. Deshalb ist es nur folgerichtig, Familien in dieser Phase finanziell nicht zusätzlich zu belasten“, so Ludwig.
Auch die Zuführung aus dem Bundeshaushalt für die Gesundheitskosten von Grundsicherungsempfängern wurde deutlich erhöht: „Ein wichtiger Schritt. Das darf nicht allein von den GKV-Versicherten finanziert werden, sondern muss zunehmend von allen getragen werden“.
Diese Reform sorgt dafür, dass die gesetzliche Krankenversicherung auch künftig leistungsfähig bleibt und die Menschen sich auf eine gute medizinische Versorgung verlassen können.“








