Daniela Ludwig (CSU): GKV-Reform sorgt für stabile Beiträge und sichert die Gesundheitsversorgung von morgen

Bundestag bringt umfassendes Maßnahmenpaket auf den Weg

Berlin. Der Deutsche Bundestag hat heute den ersten großen Schritt zu einer umfassenden Reform der Gesetzlichen Krankenversicherung beschlossen. Ziel des Maßnahmenpakets ist es, die Finanzen dauerhaft zu stabilisieren und damit einen weiteren Anstieg der Krankenkassenbeiträge zu verhindern. Die CSU-Bundestagsabgeordnete Daniela Ludwig wirbt dafür, die beschlossenen Maßnahmen im Gesamtzusammenhang zu betrachten, denn es gehe primär darum, die Gesundheitsversorgung von morgen auf stabile Füße zu stellen.

„Mir ist sehr bewusst, dass Reformen Verunsicherung auslösen können. In den vergangenen Wochen haben mich zahlreiche Zuschriften von Bürgern, Ärzten, Arzneimittelherstellern u.v.a. erreicht, die sich Sorgen um die Gesundheitsversorgung oder um mögliche finanzielle Belastungen machen. Diese Anliegen nehme ich sehr ernst. Gleichzeitig ist der Handlungsdruck unverkennbar. Nach Prognosen wird die Deckungslücke der Gesetzlichen Krankenversicherung in den kommenden Jahren massiv anwachsen, im Jahr 2030 auf ca. 40 Milliarden Euro.  Wer das solidarische Gesundheitssystem erhalten will, muss deshalb jetzt die Strukturen verändern, denn wir müssen die Beitragssätze stabilisieren, damit die Lohnnebenkosten nicht immer weiter ansteigen“, unterstreicht die CSU-Bundestagsabgeordnete Daniela Ludwig am Freitag.

Die Reform basiert auf den Empfehlungen der „FinanzKommission Gesundheit“ (FKG) und verfolgt ein klares Ziel: Die gesetzliche Krankenversicherung soll langfristig finanziell stabil aufgestellt werden, ohne die Versorgungsqualität zu beeinträchtigen. Dazu werden die Ausgaben künftig stärker an den tatsächlichen Einnahmen ausgerichtet. Vergütungssteigerungen orientieren sich an der realen Kostenentwicklung beziehungsweise an der Entwicklung der beitragspflichtigen Einnahmen. Gleichzeitig werden kostspielige Sondervergütungen und Leistungen ohne nachgewiesenen medizinischen Mehrwert beendet. „Gerade weil einige Menschen verunsichert sind, ist es wichtig, genau hinzusehen. Es geht nicht darum, Leistungen pauschal zu kürzen. Es geht darum, die Beitragsgelder verantwortungsvoll einzusetzen und sicherzustellen, dass sie dort ankommen, wo sie den Patientinnen und Patienten wirklich zugutekommen“, so Ludwig weiter.

Im Vergleich zu den ursprünglichen Planungen konnte im parlamentarischen Verfahren erreicht werden: Der vorgesehene Beitragszuschlag für mitversicherte Ehegatten und Lebenspartner wird künftig nicht erhoben, solange Kinder unter zwölf Jahren betreut werden. Damit trägt die Reform den besonderen Herausforderungen junger Familien Rechnung. „Wer Kinder erzieht, übernimmt Verantwortung für unsere Gesellschaft. Deshalb ist es nur folgerichtig, Familien in dieser Phase finanziell nicht zusätzlich zu belasten“, so Ludwig.

Auch die Zuführung aus dem Bundeshaushalt für die Gesundheitskosten von Grundsicherungsempfängern wurde deutlich erhöht: „Ein wichtiger Schritt. Das darf nicht allein von den GKV-Versicherten finanziert werden, sondern muss zunehmend von allen getragen werden“.

Diese Reform sorgt dafür, dass die gesetzliche Krankenversicherung auch künftig leistungsfähig bleibt und die Menschen sich auf eine gute medizinische Versorgung verlassen können.“

 

 

MdB Ludwig: Beim Brennernordzulauf gibt es noch erheblichen Beratungsbedarf

Bundesverkehrsministerium übergibt Planungsunterlagen an den Deutschen Bundestag

Berlin/Rosenheim, 10. Juli 2026 – Das Bundesverkehrsministerium hat heute die Planungsunterlagen zum Brennernordzulauf an den Deutschen Bundestag übergeben. Damit kann das parlamentarische Verfahren für das europäische Bahnprojekt beginnen. Voraussichtlich ab September wird das Thema dann federführend im Verkehrsausschuss des Deutschen Bundestages beraten.

Die Rosenheimer CSU-Bundestagsabgeordnete und Staatssekretärin beim Bundesminister des Innern, Daniela Ludwig, bewertet die Unterlagen der Deutschen Bahn zum Brennernordzulauf kritisch. „Mein Fazit fällt zweigeteilt aus. Einerseits haben wir durch eine immense Kraftanstrengung von Landrat, Bürgermeistern, der Stadt Rosenheim, Abgeordneten sowie von Bürgerinitiativen viel erreicht. Zu nennen ist hier vor allem der große Tunnelanteil im Inntal, den die Deutsche Bahn in ihren Planungen gar nicht vorgesehen hatte. Das ist unser gemeinsamer Erfolg, den man auch hervorheben muss. Ohne unseren Druck wäre es nie dazu gekommen.“

Andererseits habe die Deutsche Bahn wesentliche Forderungen gar nicht aufgenommen. „Ich bedauere vor allem, dass die Deutsche Bahn am Ende des Planungsdialogs keine Bereitschaft mehr gezeigt hat, mit uns über Alternativen zu diskutieren.“  Als nicht hinnehmbar bezeichnet Ludwig vor allem die Planungen der Verknüpfungsstelle im Inntal sowie die Trassierung nördlich von Rosenheim. „Die Verknüpfungsstelle im Inntal ist unverantwortlich. Sie frisst an der engsten Stelle viel Fläche, und sie vernichtet landwirtschaftliche Existenzen. Bis heute hat uns die Deutsche Bahn auch nicht erklärt, warum diese Verknüpfungsstelle überhaupt nötig ist, und ob es verträglichere andere Lösungen gibt.“

Auch angesichts der knappen Haushaltslage des Bundes müsse sich jeder darüber im Klaren sein, dass des sich beim Brennernordzulauf um ein europäisches Projekt von herausragender Bedeutung handle, das eine Region für Jahrzehnte präge. „Deshalb werde ich bei den Beratungen im Deutschen Bundestag um eine Optimierung der Planung kämpfen“, betonte Ludwig. „Für mich steht fest: So kann es noch nicht bleiben.“

Foto Anne Hufnagl

 

 

Neues Fahrzeug für den Katastrophenschutz im Landkreis Rosenheim

Berlin – Der Katastrophenschutz im Landkreis Rosenheim wird mit einem neuen Fahrzeug weiter verbessert. Das teilt die Rosenheimer CSU-Bundestagsabgeordnete und Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister des Innern, Daniela Ludwig mit.

„Die Verbesserung des Katastrophenschutzes ist bundesweit von enormer Bedeutung“, so Ludwig. „Der Bund finanziert das Fahrzeug in voller Höhe. Er wird alleine nach Bayern fünf neue Erkundungswagen ausliefern.  Ich freue mich sehr, dass eines davon bei uns im Landkreis Rosenheim, bei der Freiwilligen Feuerwehr in Heufeld, stationiert wird.“ Nach Angaben des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe dient das neue Erkundungsfahrzeug für den Personaltransport und für die Ausstattung von Fachdiensten bei Einsätzen.

Mit seiner Ausstattung können Chemikalien sowie Kontaminationen mit nuklearen oder radioaktiven Stoffen entdeckt sowie biologische, chemische und radiologische Proben entnommen werden. Im Katastrophenfall dient das Fahrzeug auch der schnellen Warnung der Bevölkerung. „Alle dafür notwendigen technischen Geräte wurden eigens in das Fahrzeug eingebaut“, so Ludwig.

Nach den gesetzlichen Vorschriften ergänzt der Bund die vom Land und den kommunalen Ebenen bereitgestellten Fahrzeuge um solche, die im Verteidigungsfall zusätzlich erforderlich sind. Art und Umfang dieser Ergänzung wurden in einem zwischen Bund und Ländern abgestimmten Ausstattungskonzept festgelegt. Die Umsetzung erfolgt durch das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe. Das neue Fahrzeug soll noch in dieser Woche von Bonn in den Landkreis Rosenheim überführt werden.

 

MdB Daniela Ludwig: Ein starkes Reformpaket für Deutschland

Berlin/Rosenheim – Die Rosenheimer CSU-Bundestagsabgeordnete und Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister des Innern, Daniela Ludwig, hat die Ergebnisse des Koalitionsausschusses als „starkes Reformpaket für die Zukunft Deutschlands“ bezeichnet. „Die Regierungskoalition setzt mit ihren 34 Punkten klare Schwerpunkte auf wirtschaftliches Wachstum, Entlastung von Unternehmen, Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit und Bürokratieabbau“, so Ludwig. Hervorzuheben seien auch die sozialpolitischen Beschlüsse wie die Steuerentlastungen für Familien oder die Umsetzung der Rentenreform.

„Insbesondere den Bürokratieabbau und die Steuerentlastungen werden die Menschen auch in unserer Region deutlich spüren“, betonte die heimische Wahlkreisabgeordnete. „In meinen zahlreichen Gesprächen mit Unternehmen in Stadt und Landkreis Rosenheim war die überbordende Bürokratie immer ein großes Thema. Sie hat viel Personal gebunden und erhebliche Kosten verursacht – eine Zumutung für unsere mittelständisch geprägten Familienbetriebe. Deshalb ist die pauschale Abschaffung der Berichtspflichten und zahlreicher betrieblicher Beauftragter, sowie die Begrenzung der europäischen Lieferkettenrichtlinie auf große Unternehmen ein großer und wichtiger Schritt. Das erleichtert den Geschäftsbetrieb unserer mittelständischen Betriebe erheblich.“

Die dringend nötige Einkommenssteuerreform soll zum 1. Januar 2027 kommen. „Sie wird kleine und mittlere Einkommen entlasten“, erläuterte Ludwig. Geplant ist unter anderem, Grundfreibetrag, Kinderfreibetrag und Arbeitnehmerpauschbetrag anzuheben, das Kindergeld zu erhöhen und Änderungen beim Spitzensteuersatz vorzunehmen. „Das kommt unseren Familien zugute und bedeutet eine echte und spürbare Entlastung.“ Die Abgeordnete weiter: „Dass noch im Juli ein Aktionsplan zur Bekämpfung von Sozialmissbrauch kommt, ist eine gute Nachricht. Der deutsche Staat darf sich nicht auf der Nase rumtanzen lassen.“.

Die Regierungskoalition will die Empfehlungen der Rentenkommission übernehmen. „Auch das ist ein großer Schritt. Beim Thema Minijob müssen wir darauf achten, dass wir Missbrauch eindämmen und verhindern, dass Menschen in die Altersarmut kommen. Das werden wir noch klären“, so die Bundestagsabgeordnete abschließend.

 

Historischer Moment: Yad Vashem Education Center kommt nach München

Bundestagsabgeordnete Daniela Ludwig begrüßt Entscheidung für den Standort des ersten Yad Vashem Education Centers außerhalb Jerusalems

Berlin/Rosenheim, 28.05.2026. Mit großer Freude hat die Bundestagsabgeordnete Daniela Ludwig, die zudem auch Mitglied im Freundeskreis Yad Vashem e.V. ist, auf die heutige Entscheidung reagiert, den Standort für das neue Yad Vashem Education Center in München zu errichten. Damit hat sich Bayern gegen Mitbewerber aus Nordrhein-Westfalen und Sachsen durchgesetzt.

 

„Das ist ein historischer Moment, ich bin überwältigt. Die Nachricht, dass der Standort für das neue Yad Vashem Education Center nun feststeht und nach Bayern geht, ist unbeschreiblich. Ich freue mich sehr, dass die Wahl auf München gefallen ist“, so Daniela Ludwig am Donnerstag.

Erstmals wird die renommierte israelische Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem ein Education Center außerhalb Jerusalems errichten. Für Daniela Ludwig ist dies ein bedeutendes Signal weit über Bayern hinaus. „Diese Entscheidung ist eine hohe Wertschätzung für Bayern, für jüdisches Leben und für unsere Erinnerungskultur“, betonte die CSU-Politikerin. „Das Yad Vashem Education Center wird in München ein würdevolles Zuhause finden, denn jüdisches Leben hat in Bayern einen hohen Stellenwert. Das wird auch dadurch untermauert, dass sich Ministerpräsident Markus Söder persönlich für den Standort eingesetzt hat“.

Das neue Zentrum soll künftig ein internationaler Ort des Erinnerns, Lernens und der Begegnung werden. Ziel ist es, insbesondere jungen Menschen die Geschichte der Shoah auf eindringliche und nachhaltige Weise zu vermitteln. „Das Yad Vashem Education Center wird so viel mehr sein als ein Gebäude“, so Ludwig weiter. „Menschen werden diesen Ort mit Leben erfüllen, mit Wissen, mit Austausch und mit angemessener Erinnerung. Geschichte wird hier nicht abstrakt erklärt werden, sondern spürbar und erlebbar gemacht“.

Besonders wichtig sei ihr die Bildungsarbeit für junge Generationen. „Gerade junge Menschen werden hier verstehen können, warum Erinnerung Verantwortung bedeutet. Und warum wir diese Verantwortung nicht verdrängen oder wegwischen dürfen, sondern verinnerlichen müssen. Wir alle“.

Vor dem Hintergrund zunehmender antisemitischer Vorfälle in Deutschland und Europa sieht Daniela Ludwig in dem Projekt auch ein klares gesellschaftliches Signal: „Gerade in einer Zeit, in der jüdisches Leben wieder stärker bedroht wird, ist dieses Projekt von enormer Bedeutung. Wir setzen damit ein sichtbares Zeichen: Für Erinnerung, für Bildung und für unsere Demokratie“.

Abschließend dankte Ludwig allen Beteiligten, die sich mit großem Engagement für die Realisierung eingesetzt haben: „Dass das Yad Vashem Education Center nun in München Realität werden soll, ist ein bedeutender Schritt für Bayern, für Deutschland und für die Erinnerungskultur insgesamt. Ich danke allen Unterstützerinnen und Unterstützern und bin sehr stolz darauf, dass der Freundeskreis Yad Vashem e.V. das Verfahren von Anfang an mit höchster Professionalität und Sorgfalt begleitet hat. Insbesondere dem Vorsitzenden, Kai Diekmann, gebührt große Anerkennung. Jetzt geht die Arbeit erst richtig los und ich freue mich auf die nächsten Schritte“.

Mehr Sauberkeit und Sicherheit an vier Bahnhöfen in der Region

MdB Ludwig: Sofortprogramm für mehr Kundenzufriedenheit der Bahn

Berlin/Rosenheim – Die Bahnhöfe in Rosenheim, Prien, Bad Endorf und Kolbermoor erhalten einen groß angelegten Frühjahrsputz. Wie die Rosenheimer CSU-Bundestagsabgeordnete und Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister des Innern, Daniela Ludwig mitteilt, will die Deutsche Bahn mit ihrer “Agenda für zufriedene Kunden auf der Schiene” und dem Sofortprogramm “Mehr Sicherheit & Sauberkeit an Bahnhöfen” ein wichtiges Zeichen setzen. „Ich freue mich, dass diese vier Bahnhöfe in das Programm aufgenommen wurden“, so Ludwig. „Mehr Sicherheit und mehr Ordnung bedeuten auch mehr Respekt gegenüber den Menschen, die diese Orte täglich nutzen. Die Reisenden werden die Auswirkungen sehen und spüren.“

Beim intensiven Frühjahrsputz reinigen DB-Mitarbeitende Bahnsteige und Treppen, Tunnel und Aufzugsschächte, Glasflächen sowie Vitrinen und Bedienflächen an Automaten und Aufzügen. „Alles, was vorher grau wirkte, wird wieder hell. Und selbst das, was zur Normalität geworden ist, bekommt Aufmerksamkeit. Graffiti verschwindet, Kaugummireste werden entfernt“, so die heimische Wahlkreisabgeordnete weiter.

„Ich gebe ehrlich zu: Ich hätte mir gewünscht, dass dieser Anspruch früher selbstverständlich gewesen wäre. Aber ich begrüße sehr, dass er jetzt mit Nachdruck umgesetzt wird. Es ist ein gutes Sofortprogramm der Deutschen Bahn, und ich hoffe, dass weitere Bahnhöfe folgen.“

Daniela Ludwig ein Jahr Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesinnenministerium

Eine Zwischenbilanz

Berlin, 6. Mai 2026 –  Seit einem Jahr ist Daniela Ludwig Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium des Innern. Zwölf Monate voller Entscheidungen, Herausforderungen und Reformen. Zeit für eine erste Zwischenbilanz: Was wurde erreicht, was angestoßen und wie soll es weitergehen.

„Das vergangene Jahr ist wie im Flug vergangen. Am 7. Mai 2025 erhielt ich meine Ernennungsurkunde von Bundesinnenminister Alexander Dobrindt. Viel Zeit zum Durchatmen haben wir uns nicht gelassen. Ab Tag 1 wurde gearbeitet, denn wir sind bei der Bundestagswahl 2025 dafür angetreten, Deutschland voranzubringen und Verantwortung zu übernehmen. Es gab und gibt viel zu tun. Gerade in der Innen- und Migrationspolitik haben wir zentrale Weichen neu gestellt und Fehlentscheidungen der Vorgängerregierungen korrigiert“, sagte Daniela Ludwig in Berlin.

Im Mittelpunkt stand dabei ein konsequenter Politikwechsel hin zu mehr Ordnung, Steuerung und Begrenzung der Migration.
„Unser Ziel war vor einem Jahr klar und ist es auch noch heute: Humanität und Ordnung müssen zusammen gedacht werden. Von Beginn an haben wir verstärkte Grenzkontrollen mit konsequenten Zurückweisungen umgesetzt. Diese Maßnahmen zeigen inzwischen deutlich Wirkung: Die Zahl der Asylanträge ist bereits 2025 massiv zurückgegangen und dieser Trend setzt sich auch 2026 fort.

Das entlastet unsere Kommunen spürbar und stärkt das Vertrauen in die Handlungsfähigkeit des Staates“, so die Parlamentarische Staatssekretärin weiter.

Zugleich hat das CSU-geführte Bundesinnenministerium den Familiennachzug für subsidiär Schutzberechtigte ausgesetzt und die Begrenzung der Migration wieder ausdrücklich im Aufenthaltsgesetz verankert. „Wir haben damit klargestellt: Migration muss gesteuert und begrenzt werden können. Mit der Abschaffung der sogenannten Turboeinbürgerung haben wir einen weiteren zentralen Punkt umgesetzt, denn die deutsche Staatsbürgerschaft steht erst am Ende einer erfolgreichen Integration, nicht am Anfang. Sprachkenntnisse, eigenständige Sicherung des Lebensunterhalts und ein längerer Aufenthalt sind dafür unverzichtbar.“

Auch auf europäischer Ebene konnten im zurückliegenden arbeitsintensiven Jahr Fortschritte erzielt werden. Mit der Reform des Gemeinsamen Europäischen Asylsystems (GEAS) konnten unter Federführung von Staatssekretärin Daniela Ludwig neue Lösungen geschaffen werden: „Einheitlichere Verfahren und klare Regeln tragen dazu bei, die irreguläre Migration wirksam zu begrenzen. Ein stärkerer Außengrenzschutz, die Reduzierung der Sekundärmigration und ein neuer Solidaritätsmechanismus zwischen den Mitgliedsstaaten machen Europa in Gänze sicherer. Und wer unseren Schutz missbraucht oder straffällig wird, muss das Land wieder verlassen. Das ist eine Frage der Fairness gegenüber all jenen, die sich an die Regeln halten und es liegt auch im Sicherheitsinteresse unseres Landes, unserer Gesellschaft. Zudem haben wir die Einstufung sicherer Herkunftsstaaten vereinfacht und Rückführungen, auch in schwierige Herkunftsländer, erleichtert“, so Ludwig weiter.

Einen weiteren wichtigen Schwerpunkt bildet der Bevölkerungsschutz. „Mit dem KRITIS-Dachgesetz schützen wir unser Land und dessen kritische Infrastruktur vor Sabotage. Cyber- oder Drohnenangriffe und Anschläge sind leider in der heutigen Zeit keine Science-Fiction mehr, sondern bilden reelle Gefahrenszenarien.  All dem müssen wir effektiv begegnen“, betont Daniela Ludwig. Abschließend bekräftigt die Parlamentarische Staatssekretärin, dass der eingeschlagene Weg konsequent weiterverfolgt werden müsse: „Der Reformprozess ist noch lange nicht abgeschlossen. Es liegt noch ein gutes Stück des Weges vor uns. Wir treffen klare Entscheidungen, haben den Mut zur Veränderung und stehen für einen Staat, der schützt, ordnet und gestaltet“.

 

Beeindruckende Zehn-Jahres-Bilanz der Städtebauförderung für Stadt und Landkreis Rosenheim

MdB Ludwig: Mehr als 29 Millionen Euro allein vom Bund

Berlin/Rosenheim – Die Städtebauförderung ist für Stadt und Landkreis Rosenheim eine Erfolgsgeschichte. Von 2016 bis 2025 flossen aus diesem Bund-Länder-Programm allein vom Bund mehr als 29,4 Millionen Euro Zuschüsse an 17 Städte und Gemeinden in der Region. Das teilt die Rosenheimer CSU-Bundestagsabgeordnete und Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister des Innern, Daniela Ludwig, zum bevorstehenden „Tag der Städtebauförderung“ am 9. Mai mit. „Diese Bilanz ist beeindruckend und freut mich als heimische Wahlkreisabgeordnete sehr“, so Ludwig. „Das Programm ist ein wichtiges Element der Stadtentwicklung, dient aber auch in kleineren Gemeinden zur Weiterentwicklung oder Umgestaltung des Ortskerns. Damit fördern unsere Kommunen das soziale Leben und Werten ihren Ort erheblich auf.“

Die größte Förderung in den zehn Jahren erhielt nach der Statistik des Bundesministeriums für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen mit 12,3 Millionen die Stadt Rosenheim. Gefördert wurden hier beispielsweise die Soziale Stadt, die Entwicklung der Altstadt Ost und das Bahnhofsareal. Die Stadt Kolbermoor erhielt in den zehn Jahren vom Bund im Rahmen der Städtebauförderung rund 5,8 Millionen Euro. Das Geld floss unter anderem in die Sanierung und Entwicklung des Stadtkerns und in die ehemalige Spinnerei. Die Gemeinde Raubling profitierte mit Bundeszuschüssen in Höhe von 2,12 Millionen Euro. Damit investierte sie im Rahmen der Sozialen Stadt in die ehemalige Arbeitersiedlung Papierfabrik und in die nachhaltige Entwicklung des Ortskerns. Nach Bad Endorf flossen 1,64 Millionen Euro und nach Bad Aibling 1,44 Millionen Euro an Zuschüssen. „Wie erfolgreich die Städtebauförderung ist, sieht man in den Städten und Gemeinden deutlich“, betont Ludwig. „Man denke nur an die Aufwertung der Altstadt Ost in Rosenheim, an das Spinnereigelände in Kolbermoor, aber beispielsweise auch am Umbau der Karfreit-Kaserne in Brannenburg oder an den Umbau des US-Kasernen-Areals in Bad Aibling. Ich bedanke mich bei unseren kommunalen Mandatsträgern für das Engagement und die Teilnahme am Programm. Die Städtebauförderung hat für unsere Region eine enorme kulturelle, wirtschaftliche und soziale Bedeutung.“

Die Städtebauförderung ist ein gemeinsames Programm von Bund und Ländern. Sie umfasst die Programme „Lebendige Zentren“, „Sozialer Zusammenhalt“ sowie „Wachstum und nachhaltige Erneuerung“. Nach Angaben des Bundesministeriums für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen konnten seit 1971 mit der Städtebauförderung von Bund und Ländern mehr als 12.500 Maßnahmen in rund 4.000 Kommunen bundesweit gefördert werden. Allein der Bund hat hierfür seit 1971 ca. 23,9 Milliarden Euro bereitgestellt. Mit der Aufstockung der Bundesmittel von 790 Millionen Euro auf 1 Milliarde Euro im aktuellen Förderjahr 2026 wird die Erfolgsgeschichte der Städtebauförderung fortgeschrieben. Bis 2029 ist ein Anstieg auf rund 1,6 Milliarde Euro vorgesehen. Das entspricht einer Verdopplung der Bundesmittel gegenüber 2025.

744.750 Euro aus der Sportmilliarde für Bernau und Bruckmühl

Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages beschließt Projekte des Bundesprogramms “Sanierung kommunaler Sportstätten”

Berlin – Aus der ersten Tranche des Bundesförderprogramms zur “Sanierung kommunaler Sportstätten” (SKS) fließen 744.750 in den Landkreis Rosenheim. Das hat der Haushaltsausschuss des Bundestages soeben beschlossen, teilt die CSU-Bundestagsabgeordnete und Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister des Innern, Daniela Ludwig mit. Konkret erhalten in diesem Jahr die Gemeinde Bruckmühl 362.250 Euro für die Sanierung des SV-Sportplatzes und die Gemeinde Bernau am Chiemsee 382.500 Euro für die Sanierung des Kunstrasenplatzes.

“Das sind nicht nur gute Nachrichten für die Gemeinden Bruckmühl und Bernau”, so Ludwig. “Sport hat für unsere Gesellschaft eine enorme Bedeutung. Er ist ein verbindendes Element, fördert den Gemeinsinn und den Teamgeist und ist auch für die Jugend eine sinnvolle und gesunde Freizeitbeschäftigung. Mit diesen Zuschüssen können die Vereine ihre Jugendarbeit und den Breitensport stärken.”

Insgesamt gingen 3.684 Interessenbekundungen beim Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung ein, das mit der Umsetzung des Bundesprogramms beauftragt ist. Mit einer beantragten Gesamtfördersumme von über 7,5 Milliarden Euro war der Projektaufruf 23-fach überzeichnet. “Das Ringen um Zuschüsse war dementsprechend groß”, so Ludwig.

“Ich habe mich sehr dafür eingesetzt, dass wir mit mehr als einem Projekt berücksichtigt werden. Das war keine Selbstverständlichkeit bei der hohen Anzahl von Bewerbern. Ich freue mich, dass wir nun mit zwei Gemeinden berücksichtigt wurden.”

In der ersten Tranche stehen 333 Millionen Euro aus Bundesmittel zur Verfügung. Ziel ist es, damit auch weitere Investitionen vor Ort zu hebeln.  Das neue Programm zur “Sanierung kommunaler Sportstätten” setze ein wesentliches Versprechen aus dem Koalitionsvertrag um, betont Daniela Ludwig. “Damit können wichtige, sanierungsbedürftige Sportanlagen in Deutschland endlich modernisiert werden. Mit der Sportmilliarde gibt der Bund ein klares Bekenntnis ab für seine Kommunen, für die Vereine und für den Breitensport in unserem Land.”

 

Bund fördert Sanierung kommunaler Schwimmbäder mit 250 Millionen Euro

Daniela Ludwig ruft Kommunen zur Teilnahme auf

 

Berlin / Rosenheim – Gute Nachrichten für Städte und Gemeinden: Mit einem neuen Projektaufruf im Bundesprogramm „Sanierung kommunaler Sportstätten“ (SKS) stellt der Bund erstmals 250 Millionen Euro ausschließlich für die Sanierung kommunaler Schwimmbäder bereit. Darauf weist die CSU-Bundestagsabgeordnete Daniela Ludwig hin und ruft Kommunen zur Beteiligung auf.

„Das Programm ist ein starkes Signal für unsere Kommunen, denn Schwimmbäder sind weit mehr als nur Orte der Freizeitgestaltung. Sie sind zentrale Treffpunkte für alle Generationen und leisten einen wichtigen Beitrag zum gesellschaftlichen Zusammenhalt. Und: Sie tragen zu Schwimmkompetenzen bei, die leider bei Kindern und Jugendlichen derzeit rückläufig sind, was ein ernstes Sicherheitsproblem darstellt. Schwimmbäder sind deshalb für die Schwimmausbildung, die Gesundheit und den Breitensport unverzichtbar“, sagte Daniela Ludwig am Montag.

Viele Bäder in Deutschland sind sanierungsbedürftig. In zahlreichen Kommunen hat sich über Jahre ein erheblicher Investitionsstau aufgebaut. Viele Einrichtungen entsprechen weder modernen energetischen Standards noch den Anforderungen an Barrierefreiheit. Hier setzt das Förderprogramm gezielt an.

„Mit der neuen Förderrunde unterstützt der Bund die umfassende Modernisierung kommunaler Schwimmbäder, von Hallen- und Freibädern bis hin zu Kombibädern und Lehrschwimmbecken. Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf der energetischen Sanierung sowie auf Maßnahmen zur klimaneutralen Wärmeversorgung und zur Nutzung erneuerbarer Energien“, informierte Daniela Ludwig weiter.

Die Förderung erfolgt in Form nicht rückzahlbarer Zuschüsse. Je nach Haushaltslage können bis zu 45 Prozent der Kosten, in finanziell angespannten Kommunen sogar bis zu 75 Prozent übernommen werden. Der Bundesanteil liegt dabei zwischen mindestens 250.000 Euro und maximal 8 Millionen Euro pro Projekt. Anträge können bis zum 19. Juni 2026 beim Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung eingereicht werden. Auch die Weiterleitung von Fördermitteln an Dritte, etwa an Vereine, ist möglich.

„Ich kann nur alle Kommunen in meinem Wahlkreis ermutigen, diese Chance zu nutzen und sich zu bewerben. Mit dieser Förderung können wichtige Projekte angestoßen werden, die unseren Bürgerinnen und Bürgern unmittelbar zugutekommen“, so Ludwig abschließend. Weitere Informationen und den Projektaufruf finden sich auf der Internetseite des BBSR  (www.bbsr.bund.de/sks-schwimmbaeder).

Foto Anne Hufnagl