Statement zur Kommunalwahl

Die Rosenheimer CSU-Bundestagsabgeordnete und Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister des Innern, Daniela Ludwig erklärt zum Ergebnis der Kommunalwahlen in Stadt und Landkreis Rosenheim und zum Abschneiden der CSU in Bayern:

„Landrat Otto Lederer und Oberbürgermeister Andreas März haben gute Ergebnisse erzielt. Für die Stichwahlen bin ich zuversichtlich. Wir werden alles geben – denn jede Stimme zählt.

Bei den Bürgermeisterwahlen im Landkreis Rosenheim ist das Fazit überwiegend positiv. In zahlreichen Gemeinden haben unsere CSU-Kandidaten oder von uns unterstützte Bewerber gewonnen. Für unsere Kandidaten, die in die Stichwahl gehen, gilt auch: Sie haben meine volle Unterstützung.

Im Landkreis bleibt die CSU trotz leichter Verluste mit großem Abstand stärkste Partei. Ich bedanke mich bei allen Kandidatinnen und Kandidaten für ihren engagierten, beherzten Wahlkampf.

Extremen politischen Kräften begegnet man am besten mit klarer, verantwortungsvoller Politik. Genau das leisten wir in der Bundespolitik und als CSU: mit der Abschaffung des Bürgergeldes und des Heizungsgesetzes, der Einführung des Bauturbos für mehr bezahlbaren Wohnraum und nicht zuletzt mit der Einleitung der Migrationswende durch Bundesinnenminister Alexander Dobrindt, zeigen wir: Die demokratische Mitte ist handlungsfähig.”

 

Gemeinsame Initiative für wirksame Durchfahrtsverbote entlang der A8

Abgeordnete und kommunale Spitzen fordern bessere Information, mehr Kontrolle und Einbindung von Navigationsdiensten

Landrat Otto Lederer, Oberbürgermeister Andreas März, die Bundestagsabgeordnete Daniela Ludwig sowie die Landtagsabgeordneten Daniel Artmann und Sebastian Friesinger haben sich in einem gemeinsamen Treffen mit der Situation rund um die Durchfahrtsverbote bei Stau entlang der A8 befasst. Ziel ist eine effektivere und zugleich pragmatische Durchsetzung der bestehenden Regelungen in Stadt und Landkreis Rosenheim.

Im Ergebnis verständigten sich die Beteiligten auf drei konkrete Forderungen. Dazu wurden bereits der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr, Ulrich Lange, der Bayerische Innenminister Joachim Herrmann sowie das Bayerische Verkehrsministerium eingebunden bzw. kontaktiert.

Drei zentrale Forderungen:

  1. Verpflichtende Einbindung der Mobilithek-Daten in Navigationssysteme

Im Zuge der Novellierung des Intelligente-Verkehrssysteme-Gesetzes (IVSG) soll sichergestellt werden, dass Navigationsanbieter die Daten aus der Mobilithek der Länder verbindlich in ihr Routing einbeziehen. Nur so könne verhindert werden, dass Fahrzeuge trotz bestehender Durchfahrtsverbote gezielt durch Ortschaften geleitet werden. Auch Radiosender sollen bei Staumeldungen in den entsprechenden Gebieten Hinweise auf die Durchfahrtsverbote geben.

  1. Mehrsprachige Hinweise auf digitalen Anzeigetafeln

Künftig sollen auf den digitalen Anzeigen der Autobahn mehrsprachige Hinweise auf die Durchfahrtsverbote bei Stau in Stadt und Landkreis Rosenheim aufmerksam machen. „Viele Verkehrsteilnehmer kommen aus dem Ausland. Eine klare und verständliche Beschilderung bereits auf der Autobahn ist entscheidend für die Akzeptanz und Einhaltung der Regeln“, betonen die Rosenheimer Mandatsträger.

  1. Einsatz von Verwaltungshelfern nach österreichischem Vorbild

Zur besseren Kontrolle der Durchfahrtsverbote soll – analog zu Österreich – der Einsatz von Verwaltungshelfern geprüft werden. „Die Polizei allein kann die umfangreichen Kontrollen personell nicht leisten. Wir brauchen hier eine praktikable und rechtssichere Unterstützung“, so die Forderung der fünf Politiker.

 Informationsoffensive bereits gestartet

Über das Verkehrsmanagement des Freistaates wurden bereits Hinweismeldungen zu den Durchfahrtsverboten aufgenommen. Diese stehen allen Navigationsanbietern sowie Presse und Rundfunk kostenfrei über die Mobilithek zur Verfügung und werden zusätzlich auf der Verkehrsplattform „BayernInfo“ angezeigt„Der Ausweichverkehr auf den Autobahnen hat in unseren Gemeinden ein unerträgliches Ausmaß angenommen. Unser gemeinsames Ziel ist es deshalb, die Menschen in Stadt und Landkreis Rosenheim schnellstmöglich und spürbar zu entlasten. Dazu brauchen wir klare Informationen, wirksame Kontrollen und eine intelligente digitale Verkehrslenkung“, so das gemeinsame Fazit der Beteiligten.

Freiwillige Feuerwehr Rosenheim erhält hochmodernen Erkundungswagen

Berlin/Rosenheim – Die CSU-Bundestagsabgeordnete, Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister des Innern, Daniela Ludwig, teilte am Freitag, 27. Februar mit, dass die Freiwillige Feuerwehr Rosenheim ab sofort über ein hochmodernes Katastrophenschutzfahrzeug verfügen wird. Der Bund hat insgesamt fünf hochmoderne CBRN-Erkundungswagen (CBRN ErkW) an das Bayerische Staatsministerium des Innern, für Sport und Integration übergeben.

„Diese Fahrzeuge sind eine wertvolle Ergänzung zur Ausstattung unserer Katastrophenschutzkräfte und werden einen entscheidenden Beitrag zu mehr Sicherheit leisten. Eines dieser Fahrzeuge wird in meinem Wahlkreis, bei der Freiwilligen Feuerwehr Rosenheim, stationiert. Das ist ein wichtiger Tag für den Katastrophenschutz und hebt ihn damit auf die nächste Ebene“, zeigte sich Daniela Ludwig überzeugt.

Der CBRN-Erkundungswagen ist für den Einsatz im Fall von chemischen, biologischen, radiologischen und nuklearen Gefahren konzipiert. Das Fahrzeug ist damit mit modernster Technik ausgestattet, um Gefahrenquellen schnell und sicher zu erkennen und zu analysieren.

„Das ist ein wichtiger Schritt, um die Feuerwehr und alle Einsatzkräfte noch besser auf die Herausforderungen des modernen Katastrophenschutzes vorzubereiten. Gerade in einer Zeit, in der Naturkatastrophen und technische Unfälle immer häufiger auftreten, ist es entscheidend, dass unsere Einsatzkräfte mit der besten Technik und den bestmöglichen Ressourcen ausgestattet sind. Das neue Fahrzeug wird dazu beitragen, die Reaktionsgeschwindigkeit und die Sicherheit der Helferinnen und Helfer bei einem Katastropheneinsatz weiter zu erhöhen“, so Ludwig abschließend.

Foto Biskup

 

 

Hohes Sicherheitsniveau am Rosenheimer Bahnhof

Pressemitteilung der Stadt Rosenheim

Rosenheim. Ausgeweitete Videoüberwachung, mehr Sicherheitspersonal und intensive Zusammenarbeit für einen weiterhin sicheren Rosenheimer Bahnhof. Darauf verständigte sich Rosenheims Oberbürgermeister Andreas März bei einem Gespräch mit Verantwortlichen der Polizeibehörden und der Deutschen Bahn im Rosenheimer Rathaus. Als besonderen Gast begrüßte Andreas März die Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister des Innern Daniela Ludwig als Vertreterin des Dienstherrn der Bundespolizei.

 „Der Rosenheimer Bahnhof ist Teil des urbanen Lebens und ich möchte, dass sich die Menschen dort weiter sicher aufhalten und sicher fühlen können. Dabei unterstützen wir unsere Bundes- und Landespolizei mit dem von mir angestoßenen kommunalen Sicherheitsdienst ebenso wie mit der Ausweitung der Videoüberwachung am Südtiroler Platz“, so Andreas März. „Es gilt präventiv zu handeln und gleichzeitig durchzugreifen, wenn nötig“.

„Deutschlandweit verzeichnen wir eine Zunahme von Gewaltdelikten in Zügen und an Bahnhöfen. Einzelne Bahnhöfe entwickeln sich zu Kriminalitätsschwerpunkten in den Städten. Das ist in Rosenheim aber nicht der Fall. Unser Bahnhof ist kein Hotspot“, so Daniela Ludwig. „Ich will, dass der Bahnhof so auch in der Zukunft sicher bleibt.“ Im vergangenen Jahr wurden bereits verschiedene Maßnahmen umgesetzt, wie eine Erhöhung der Präsenz der Bundespolizei oder die Verbesserung der Beleuchtung in der Fußgängerunterführung vom Bahnhof zur Klepperstraße. Die hohe sichtbare Präsenz der Polizei und des Sicherheitspersonals wird auch in diesem Jahr beibehalten.

„Bereits jetzt arbeiten alle involvierten Stellen hervorragend zusammen. Mit der Einbeziehung von Jugend- und Sozialarbeit sowie von Streetworkern setzen wir nicht nur auf Kontrollen, sondern auch auf Prävention und alternative Lösungsansätze rund um den Bahnhof“, so März weiter. Neben Polizeipräsenz setzt Daniela Ludwig auch auf die Technik: „Aktuell nutzen die DB AG und die Bundespolizei am Rosenheimer Bahnhof über 20 Kameras für die Videoüberwachung. Wenn zeitnah auch noch der Bahnhofsvorplatz eine Videoüberwachung erhält, dann erhöht das sowohl die tatsächliche als auch die gefühlte Sicherheit.“

Die Gesprächsteilnehmer bleiben auch weiterhin im Austausch, um die Sicherheitslage am Rosenheimer Bahnhof fortlaufend zu bewerten.

 

 

Bahnhof Rosenheim: Bundespolizei verstärkt Präsenz

Ortstermin mit Staatssekretärin Daniela Ludwig, MdB

Rosenheim – Zu den anstehenden Faschingstagen ist am Bahnhof Rosenheim mit einem erhöhten Reisendenaufkommen zu rechnen. Parallel werden eine Vielzahl von Reisenden den Bahnhof auf dem Weg in die Winterskigebiete nutzen. Die Bundespolizei wird daher ihre Präsenz am Bahnhof in den kommenden Tagen anpassen. „Wir wollen, dass die Reisenden friedlich und sicher ihre Ziele erreichen“, sagte der Leiter der Bundespolizeiinspektion Rosenheim, Leitender Polizeidirektor Stefan Kurth der Rosenheimer CSU-Bundestagsabgeordneten und Staatssekretärin beim Bundesminister des Innern, Daniela Ludwig bei einem Gespräch vor Ort.

In den vergangenen Tagen gab es Medienberichte über zunehmende Straftaten gegen Geschäftsleute und Reisende am Bahnhof Rosenheim. „Die Berichte der Geschäftsleute nehmen wir ernst und passen auch deshalb unsere Präsenz in den nächsten Tagen, insbesondere in den Morgenstunden, an“, erläuterte Stefan Kurth.

Auch für Daniela Ludwig sind die jüngsten Vorfälle und Straftaten ein Grund dafür, ein verstärktes Augenmerk auf die Sicherheit am und um den Bahnhof Rosenheim zu legen. „Sicherheit ist für die Reisenden ein wesentliches Kriterium für die Nutzung des öffentlichen Personenverkehrs. Nur sichere Bahnhöfe, Busse und Bahnen sind attraktiv und werden angenommen“, so Ludwig.

„Rosenheim ist hier kein Einzelfall. Bei meinen Terminen als Staatssekretärin an anderen Orten begegnet mir das Thema immer wieder. Viele Menschen fühlen sich an Bahnhöfen nicht mehr sicher. Wir müssen alles tun, um die Sicherheit, aber auch das Sicherheitsgefühl der Menschen in unseren Städten zu verbessern. Deshalb gibt es ja auch heute den Sicherheitsgipfel bei der DB AG“.

Daniela Ludwig appellierte an Reisende und Geschäftsleute, sich bei Gewalt oder Bedrohung sofort an die Polizei zu wenden. „Sie ist hier am Bahnhof sehr präsent. Zudem gibt es bei der Bundespolizei einen Beauftragten für Kriminalprävention. Er ist der geeignete Ansprechpartner für die Geschäftsleute.“ Ludwig steht ebenso wie die Bundespolizei im engen Austausch mit der Stadt Rosenheim. „Wir haben nicht nur den Bahnhof im Blick, sondern auch die Bahnhofstraße und den Bereich bis in die Innenstadt.“

 

Foto: Staatssekretärin Daniela Ludwig, MdB, im Gespräch mit Leitenden Polizeidirektor Stefan Kuth (links) und zwei Einsatzkräften der Bundespolizeiinspektion Rosenheim

 

 

Dank und Respekt für den Einsatz der Bundespolizei an der deutsch-österreichischen Grenze in Kiefersfelden

Respekt für alle Berufsgruppen, die in der Weihnachtszeit Dienst leisten

Kiefersfelden, 22. 12 2025 – Die Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister des Innern, Daniela Ludwig, besuchte kurz vor Weihnachten die Beamtinnen und Beamten der Bundespolizei an der deutsch-österreichischen Grenze in Kiefersfelden, um für ihren Einsatz zu danken.

„In diesen Tagen, in denen sich viele Menschen in Ruhe im Kreis ihrer Liebsten auf das Wesentliche besinnen, leisten die Beamtinnen und Beamten der Bundespolizei unter oft herausfordernden Bedingungen und bei jedem Wetter tagaus, tagein ihren wichtigen Dienst. Es ist mir ein persönliches Anliegen, den Bundespolizisten vor Ort zu zeigen, dass wir ihren Einsatz sehen und sehr dankbar dafür sind, dass sie für unsere Sicherheit und unseren Schutz Sorge tragen und Präsenz zeigen, auch in der Weihnachtszeit, zwischen den Jahren oder an Sonn- und Feiertagen. Gleiches gilt selbstverständlich auch für die Beamtinnen und Beamten der bayerischen Landespolizei. Danke dafür“, sagte Daniela Ludwig am Montag.

Darüber hinaus richtete die Parlamentarische Staatssekretärin ihren Dank auch an alle anderen Berufsgruppen, die während der Feiertage im Dienst sind: „Egal ob Feuerwehr, Rettungsdienste, das Gesundheits- und Pflegepersonal oder die vielen anderen Menschen, die an Weihnachten und zwischen den Feiertagen arbeiten, sie alle tragen maßgeblich zu unserer Sicherheit, unserer Gesundheit oder unserem Wohlbefinden bei. Auch Ihnen gebührt unser tiefster Dank und das nicht nur heute“, so Ludwig abschließend.

Fotos: MdB Ludwig an der Grenze

 

MdB Daniela Ludwig und MdL Daniel Artmann wieder im Parteivorstand der CSU

München/Rosenheim – Die Rosenheimer Bundestagsabgeordnete und Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister des Innern, Daniela Ludwig, und Rosenheims 2. Bürgermeister und Landtagsabgeordneter Daniel Artmann sind auch künftig im CSU-Parteivorstand vertreten. Die Delegierten bestätigten sie auf dem CSU-Parteitag am Wochenende mit überwältigender Mehrheit in ihren Ämtern. „Dieser große Vertrauensbeweis freut uns sehr“, so Daniela Ludwig. „Stadt und Landkreis Rosenheim brauchen eine starke Stimme im Parteivorstand. Themen wie die Illegale Migration, Grenzkontrollen oder die Verkehrspolitik brennen den Menschen in unserer Heimatregion auf den Nägeln. Wir können die Erfahrungen und die Forderungen direkt in die Politik unserer Partei einfließen lassen.“ Auch für Daniel Artmann ist die  Mitgliedschaft im Parteivorstand von großer Bedeutung. „Gerade die Kommunen sind in diesen Zeiten auf Unterstützung von Bund und Land angewiesen. Sei es bei der Förderung von Bauvorhaben oder der Infrastruktur – hier ist ein direkter und persönlicher Draht in die Parteispitze enorm wichtig. Denn die Beschlüsse des CSU-Parteivorstandes haben selbstverständlich großen Einfluss auf politische Entscheidungen in München und Berlin.“ Der CSU-Vorsitzende und Bayerische Ministerpräsident Markus Söder wurde auf dem Parteitag mit 83,6 Prozent in seinem Amt bestätigt. Daniela Ludwig gehört dem Parteivorstand seit 2009 an, Daniel Artmann seit 2019. Foto von links: Ministerpräsident und CSU-Vorsitzender Markus Söder, MdB Daniela Ludwig, MdL Daniel Artmann.    

Weltweit erfolgreich trotz massiver bürokratischer Belastung

MdB Daniela Ludwig zu Besuch bei ANITA in Brannenburg

Brannenburg, Lkrs Rosenheim – Damenwäsche des Unternehmens ANITA in Brannenburg kennen nicht nur Frauen in der Region Rosenheim. Sie ist längst weltweit bekannt. Firmenchef Georg Weber-Unger senior hat gemeinsam mit seinen Söhnen Georg und Johannes das Familienunternehmen in den vergangenen Jahren internationaler ausgerichtet. „Wir exportieren in über 60 Länder, haben weltweit 20 Tochtergesellschaften, davon sechs eigene Produktionsstätten, unter anderem in Thailand, Myanmar, Portugal und Tirol“, erläuterte Weber-Unger bei einem Besuch der CSU-Bundestagsabgeordneten und Staatssekretärin beim Bundesminister des Innern, Daniela Ludwig.

Für ihren regelmäßigen Austausch mit Unternehmen in der Region hatte sie sich bewusst für einen Besuch bei ANITA entschieden. “Das Unternehmen ist ein echter Leuchtturm unserer Wirtschaft“, so die heimische Wahlkreisabgeordnete. „Besonders bemerkenswert ist, dass ANITA sechs eigene Produktionsstätten führt. Das ist sehr selten, und ist ein enormer Vorteil, da so kaum Abhängigkeit von externen Produzenten besteht und Transparenz, Qualitätssicherung sowie volle Verantwortung für die Mitarbeitenden vor Ort gewährleistet sind.“ Familie Weber-Unger führt ANITA bereits in der fünften Generation, im nächsten Jahr steht die 140-Jahr-Feier an. Unternehmerische Verantwortung will die Familie weltweit vorleben. „Das heißt vor allem, engen Kontakt zu den Produktionsstätten im Ausland zu halten, und dort auch nach qualitativ hohen Standards produzieren zu lassen“, so Georg Weber-Unger senior. „Wir haben in Thailand und Myanmar ebenso wie in den anderen Produktionsstätten höchstmögliche Standards eingeführt.“ ANITA produziert Damenwäsche, Bademode, aber auch Spezialwäsche für Brustkrebspatientinnen und Brustprothesen. Ein hart umkämpfter Markt, vor allem wegen der Innovationskraft aus China.

 

„Unser Geschäft rechnet sich noch, aber es wird härter“, sagte Georg Weber-Unger. Besonders bei medizinischen Produkten ist das problematisch, hier wird direkt an Kliniken und Ärzte herangetreten.  Und das alles ohne die Auflagen, mit denen wir zu kämpfen haben.“ Für Daniela Ludwig hatte die Familie Weber-Unger deshalb eine Arbeitsmappe zusammengestellt. Der Inhalt: eine Auflistung aller bürokratischer Auflagen und Vorschriften, die es allein in Deutschland und Österreich zu erfüllen gibt.. Allein 1,5 Vollzeitstellen benötigt ANITA, um der Bürokratie Herr zu werden. „Zusammen mit externen Dienstleistern, die wir brauchen, entsteht ein riesiger Kostenblock für uns“, betont Georg Weber-Unger senior.

„Es ist das erste Mal, dass ich von einem Unternehmen eine so detaillierte Aufschlüsselung der Vorschriften und der daraus folgenden Kosten bekomme“, sagte Daniela Ludwig. „Es ist erschreckend, wie unsere mittelständische Wirtschaft und Familienbetriebe wie ANITA mit Bürokratie gegängelt werden.“ Die Abgeordnete wird diese Listen dem Bundeswirtschaftsministerium und allen Bundestagsabgeordneten, die mit Bürokratieabbau befasst sind, übermitteln. „Diese hohen Auflagen bringen in den meisten Fällen null Wertschöpfung. Die Koalition will und muss das alles auf  die klassischen Schutznormen zurückdrehen. Wir müssen die Bürokratie auf die Regelungen eindampfen, die die Verbraucher wirklich schützen.“ Viele der Regelungen seien unverständlich, so die heimische Wahlkreisabgeordnete. Dem konnte Georg Weber-Unger senior nur zustimmen.

Foto:

 Hier wird bei ANITA genäht – MdB Daniela Ludwig und Georg Weber-Unger senior

Nur mit Wirtschaftswachstum kommt Deutschland wieder auf Kurs

Der Chef des Bundeskanzleramtes Thorsten Frei zu Gast im Zementwerk Rohrdorf

Pressemitteilung des CSU-Kreisverbandes Rosenheim-Land

Rohrdorf, Lkrs. Rosenheim – Keiner ist näher dran an Bundeskanzler Friedrich Merz, und niemand ist mehr als Vermittler zwischen SPD und Union im Bundestag gefragt als er: Thorsten Frei, Leiter des Bundeskanzleramtes und Bundesminister für besondere Aufgaben, begeisterte bei einer Veranstaltung im Zementwerk Rohrdorf die Gäste mit einer scharfen Analyse der politischen und wirtschaftlichen Lage Deutschlands. Er war auf Einladung der Rosenheimer CSU-Bundestagsabgeordneten und Staatssekretärin beim Bundesminister des Innern, Daniela Ludwig, ins Zementwerk gekommen. „Er ist rechte und linke Hand des Kanzlers, er ist Vermittler zwischen den Fronten von Union und SPD und hat damit eine wichtige Schlüsselrolle in Berlin“, betonte Ludwig.

Im Zentrum aller politischen Herausforderungen steht für Thorsten Frei die Wirtschaft. „Sie stagniert seit Corona. Eine alternde Gesellschaft wie unsere wird aber ohne Wirtschaftswachstum die Herausforderungen nicht bewältigen können.“ Vier Punkte müsste die Koalition meistern, um Deutschland wieder auf Kurs zu bringen, betonte Thorsten Frei. „Wir müssen die Energiekosten senken, Bürokratie abbauen, das Steuersystem verbessern und die Arbeitskosten senken.“ Insbesondere die hohen Lohnnebenkosten sind dem Bundesminister ein Dorn im Auge. „Wenn es so weitergeht, liegen diese Kosten in zehn Jahren bei 48 Prozent. Das ist fast die Hälfte eines Gehalts.“ Für die Unternehmen habe aber auch der Abbau von Bürokratie oberste Priorität. „Ein Beispiel ist das Baurecht. 1990 gab es noch 5.000 Bauvorschriften. Jetzt sind es 20.000 – also viermal so viel. Nachdem die Gebäude aus dem Jahr 1990 noch stehen, müssten doch 5000 gereicht haben.“

Frei betonte, dass die Regierungskoalition in den ersten 130 Tagen ihrer Amtszeit schon einiges auf den Weg gebracht habe. „Wir haben im Juni bereits den Investitionsbooster beschlossen, wir senken die Körperschaftssteuer ab 2026 von 15 auf 10 Prozent, wir haben ein Rentenpaket mit der Aktivrente und der Frühstartrente vereinbart. In der Energiepolitik haben wir die Senkung der Netzentgeltsteuer und die Abschaffung der Gasspeicherumlage beschlossen.“

In der Migrationspolitik habe es eine deutliche Wende gegeben. „Die Auswirkungen spüren wir schon jetzt. Im August 2025 hatten wir um 60 Prozent weniger Asylanträge als im August 2024. Die Ankünfte von Migranten sind im ersten Halbjahr in Europa um 20 Prozent gesunken, in Deutschland um 45 Prozent. Diese Differenz heißt Bundesinnenminister Alexander Dobrindt und Staatssekretärin Daniela Ludwig. Das ist Eure Arbeit“, so Frei. Dass Deutschland weltweit wieder eine bessere Rolle spiele, sei auch ein Verdienst von Bundeskanzler Friedrich Merz. „Er hat es nicht nur geschafft, Deutschland auf internationaler Ebene wieder eine Stimme zu geben. Er hat Europa auch wieder zusammengebracht, mit Frankreich, Großbritannien oder Italien. Das ist wichtig, um Europa gegenüber den USA und Russland zu stärken.“

Für seine Rede erhielt der Kanzleramtschef viel Applaus. Für die Wirtschaft seien die angesprochenen Maßnahmen wichtig, betonte der CEO der Rohrdorfer Gruppe, Mike Edelmann. „Wir sind sehr zufrieden mit den ersten 130 Tagen der Bundesregierung, insbesondere mit CSU und CDU. Doch jeder, der in der Politik in Verantwortung ist, weiß, dass alles seine Zeit braucht. Wenn ein Tanker jahrelang in die falsche Richtung fährt, dauert es lange, bis der Kurs wieder passt.“

 

Foto: Christoph Leonhardt, inalpinus design

 

 

 

 

 

 

 

„Ein großer Tag für die Region Rosenheim“

MdB Daniela Ludwig zur Einweihung der Westtangente Rosenheim

 Heute, am 17. 9. 2025, wurde die Westtangente Rosenheim feierlich eröffnet. Dazu erklärt die Rosenheimer CSU-Bundestagsabgeordnete und Staatssekretärin beim Bundesminister des Innern, Daniela Ludwig:

„Heute ist ein großer Tag für die Region Rosenheim. Mit der Einweihung der Westtangente wird nach 13 Jahren Bauzeit ein Jahrhundertprojekt abgeschlossen, das ich 2012 gemeinsam mit dem damaligen Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer initiiert und durchgesetzt habe. Diese Bundesstraße hat überregionale Bedeutung und wird den Raum Rosenheim und Kolbermoor deutlich vom Verkehr entlasten. Es spricht für sich, dass ein Großteil der Bevölkerung den Bau der Westtangente nicht nur unterstützt, sondern auch gefordert hatte. Die Verkehrsbelastung, Lärm und Abgase hatten entlang der B 15 durch Kolbermoor und Rosenheim unerträgliche Ausmaße angenommen. Damit ist jetzt Schluss – und nicht nur das.

Auch der Raum Wasserburg wird besser an die Autobahnen A8 und A93 angeschlossen. Ich bin stolz auf dieses Projekt, traurig, dass ich bei der Einweihung nicht dabei sein kann. Ich bedanke mich nachdrücklich bei allen Beteiligten für die große Unterstützung, vor allem bei unseren Mandatsträgern vor Ort, allen voran Gabriele Bauer, Josef Neiderhell, Otto Lederer, Andreas März und Klaus Stöttner. Auch unser verstorbener Landtagsabgeordneter Adolf Dinglreiter hat sich erfolgreich in das Projekt eingebracht. Ein sehr herzlicher Dank geht an das Staatliche Bauamt Rosenheim. Es ist bei dieser Mammutaufgabe über sich hinausgewachsen und hat mit unglaublichem Engagement problematische Bauwerke wie die Aicherparkbrücke realisiert.