Daniela Ludwig mit 100 Prozent der Stimmen wieder zur Bezirksvorsitzenden der Frauen-Union Oberbayern gewählt

Freising – Was für ein beeindruckender Vertrauensbeweis: Die Rosenheimer CSU-Bundestagsabgeordnete und Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesministerium des Innern, Daniela Ludwig, wurde am Samstag (19. Juli) mit 100 Prozent der Stimmen wieder zur Bezirksvorsitzenden der Frauen-Union Oberbayern gewählt. Sie führt den Bezirksverband seit 2020 an. Die Delegierten feierten das Ergebnis und ihre Vorsitzende bei der Versammlung in Freising mit stehenden Ovationen. „Dieses Vertrauen ehrt mich sehr“, freute sich Ludwig. Sie bezeichnete die Frauen-Union als essentiell wichtig für die Politik allgemein und für die Mutterpartei CSU. „Ohne die FU würde es der CSU erheblich an Schlagkraft und Durchsetzungsfähigkeit fehlen. Die Frauen sind es auch, die vor Ort in den Kommunen die Politik mitgestalten.“ Die Frauen-Union Oberbayern habe an politischem Gewicht gewonnen. „Wir haben 22 Ortsverbände mit 5653 Mitgliedern. Das ist stark!“

Die Region Rosenheim ist in der Führungsspitze der FU Oberbayern gleich vierfach vertreten. Neben der Vorsitzenden Daniela Ludwig wurden noch Andrea Michael und Ulrike Plankl zu Beisitzerinnen gewählt, Isabella Schuster ist die Digitalbeauftragte des Bezirksverbandes.

Zu den Stellvertreterinnen von Daniela Ludwig wählten die Delegierten die Landtagsabgeordnete Ute Eiling-Hütig, die Erdinger Kreisvorsitzende Nina Hieronymus, Bezirksrätin Gisela Kriegl und Annette Reiter-Schumann, die für das Mentoring-Programm veranwortlich ist. Kerstin Tschuk kandidierte aus beruflichen Gründen nicht mehr. Neue Schatzmeisterinnen wurden Antonia Hansmeier und Nicole Uerpmann, Schriftführerinnen sind Nicole Anetzberger und Stefanie Pipus.

In ihrem Arbeitsbericht ging Daniela Ludwig auch auf bundespolitische Aspekte ein. Die Ampelregierung habe nach drei Jahren vor allem einen Vertrauensverlust, Politikverdrossenheit und Polarisierung hinterlassen. „Das bekamen unsere Mitglieder vor Ort auch im Wahlkampf zu spüren. Das war nicht leicht.“ Im Bereich der Inneren Sicherheit habe Bundesinnenminister Alexander Dobrindt erfolgreich und sehr schnell die Wende in der Migrationspolitik eingeleitet. „Er hat ein strammes Tempo vorgelegt, und das wird so bleiben. Endlich hat es wieder einen Abschiebeflug gegeben. 81 schwerste Straftäter aus Afghanistan wurden in ihre Heimat geflogen Das ist richtig so, und das setzt sich so fort. Auch mit den Grenzkontrollen und den Zurückweisungen sind wir auf dem richtigen Weg. Der Gipfel auf der Zugspitze hat gezeigt: Deutschland ist in der Asyl- und Migrationspolitik nicht mehr Teil des Problems, sondern die Lösung.“

Von den Ehrengästen auf der Bezirksversammlung gab es viel Lob, und vor allem viele Appelle für die anstehenden Kommunalwahlen im März 2026. Landtagspräsidentin Ilse Aigner konnte einige Erfolge vermelden. „In der Vorstandschaft der CSU Oberbayern sind 42 Prozent Frauen, im Parteiausschuss 37 Prozent. Das ist eine Steigerung, aber es gibt noch Luft nach oben.“ Dabei brauche die Politik die Frauen nötiger denn je. „Wir brauchen sie, weil gemischte Teams überall besser funktionieren. Das weiß man auch in der Wirtschaft.“ Staatsminister Florian Herrmann bezeichnete die FU Oberbayern als starke Truppe und ermunterte die Frauen ebenfalls, bei den Kommunalwahlen für ein Mandat zu kandidieren. „Die Hälfte der Gesellschaft ist weiblich. Das muss sich in der Politik ebenso niederschlagen wie in den Führungsgremien der Wirtschaft.“

Die Landesvorsitzende der Frauen-Union und Bayerische Sozialministerin Ulrike Scharf verspürte eine kraftvolle Energie, die von der Versammlung in Freising ausging. “Da ist sehr viel Frauenpower – ich glaube ich schwebe einen Meter über dem Teppich aus dem Raum.“ Scharf hob in ihrem Grußwort die Arbeit der neuen Bundesregierung hervor. „Endlich haben wir wieder kompetente Ansprechpartner in den Ministerien. Und entscheidend und beeindruckend ist, dass wir einen Bundeskanzler mit einem klaren Kompass haben.“

Die Europaabgeordnete Angelika Niebler schließlich sprach von stark veränderten, schwierigen Zeiten auf internationaler Ebene. Beispiele dafür seien der Ukraine-Krieg und die Politik von US-Präsident Donald Trump. „Deshalb ist es umso wichtiger, dass wir als Frauen-Union diese Themen aufgreifen. Wir sind stark, und mir ist nicht bange. Wir werden die Probleme lösen.“

Daniela Ludwig bedankte sich abschließend beim FU-Kreisverband Freising für die Durchführung der Veranstaltung. Für die Kreisvorsitzende Silvia Bergmann spielt die Frauen-Union eine gewichtige Rolle, um mehr Frauen für die Politik zu gewinnen. „Weibliche Vorbilder sind in der Politik essentiell. Denn wenn die Frauen solche Vorbilder sehen, wird der Weg für sie in die Politik erreichbar. Gerade für die Kommunalwahlen ist es mir wichtig, dass mehr Frauen für ein Mandat kandidieren.“ Die Frauen-Union Oberbayern hofft, dass dieser Wunsch in Erfüllung geht. Ein gutes Omen gibt es bereits: Die Kommunalwahlen 2026 finden in Bayern am 8. März statt – das ist der Internationale Frauentag.

Am 8. März ist Damenwahl – Kommunalparlamente müssen weiblicher werden!

Frauen-Union Erding und Ebersberg Lounge in the City 2025 mit Innenstaatssekretärin und Bezirksvorsitzender Daniela Ludwig

 Anzing, im Mai 2025. „Unsere PolitikMACHERINNEN Lounge in the City lebt davon, dass wir unser Netzwerk ausbauen, miteinander ins Gespräch kommen, politische Themen diskutieren und gemeinsam die Weichen dafür stellen mehr Frauen für die Politik zu begeistern“, betonen Walentina Dahms (Kreisvorsitzende Ebersberg, Bürgermeisterin und Bezirksrätin) und Nina Hieronymus (Kreisvorsitzende Erding, stv. Bezirksvorsitzende Frauen-Union Oberbayern, Marktgemeinderätin).

Nach der Begrüßung durch die beiden Kreisvorsitzenden stand in diesem Jahr der Austausch mit dem Ehrengast Daniela Ludwig, Innenstaatsekretärin und Bezirksvorsitzende der Frauen-Union Oberbayern im Fokus. Ludwig betonte: „Unsere Kommunalparlamente müssen weiblicher werden. Denn Frauen müssen an der Gestaltung in ihren Städten, Gemeinden und Landkreisen beteiligt werden. Hier geht es nicht nur um typische Frauenthemen wie das Angebot an Kita-Plätzen. Die Ansiedelung von Betrieben, die Schaffung wohnortsnaher Arbeitsplätze, eines bedarfgerechten ÖPNV oder die ärztliche Versorgung vor Ort – all das sind Themen, die auch das Leben von Frauen und die Vereinbarkeit von Beruf und Familie betreffen. Ich möchte, dass Frauen hier ein gewichtiges Wort mitreden.  Die Frauen-Union Oberbayern hat seit Jahren ein erfolgreiches Mentoring-Programm. Damit begeistern wir Frauen für die Politik. Wir werden diesen Weg weiter gehen. Ich appelliere an alle Frauen, sich aktiv um Mandate in Stadt-, Gemeinde- und Kreisräten zu bewerben. Mischt Euch ein!“

Walentina Dahms erklärt: „Es braucht Vorbilder, Ermutigung und Räume wie unsere Lounge, in denen Frauen spüren: Ich bin nicht allein. Frauen gestalten Politik schon heute – aber wir brauchen mehr, die sich trauen, Verantwortung zu übernehmen. Politik lebt von Vielfalt – und die beginnt mit Sichtbarkeit, mit Netzwerken und mit Mut.“

Nina Hieronymus resümiert: „Wir brauchen noch viel mehr PolitikMACHERINNEN. Der Frauenanteil in der Politik ist nicht zufriedenstellend. Frauen in der Politik sind unterrepräsentiert. Diese Schlagzeilen möchte ich, wie zuletzt nach der Bundestagswahl, nicht mehr lesen. Themen von Frauen und Perspektiven, die für unsere Lebensrealitäten wichtig sind, finden so nicht ausreichend Gehör. Das müssen wir ändern. Der gleiche Zugang zu politischen Ämtern ist eine Frage unserer Demokratie. Als Frauen müssen wir sichtbar sein und konstruktiv unsere Stimme erheben. Wir müssen es schaffen strukturelle Barrieren abzubauen und die Chancen für Frauen in der Politik verbessern. Am 8. März 2026 ist Damenwahl. Wir sind die PolitikMACHERINNEN für Bayern und ein großes Netzwerk an starken Frauen. Wir haben den Willen zu Gestalten und die Bereitschaft Verantwortung zu übernehmen.“

Oberbayerische PolitikMACHERINNEN – Wahlnachlese der Bezirksvorsitzenden Oberbayern MdB Daniela Ludwig

Liebe Damen,

ich danke Ihnen alle aufs Herzlichste für Ihre großartige Unterstützung im Bundestagswahlkampf. Wir alle haben bewiesen, dass wir als großes TEAM der Frauen-Union Oberbayern gemeinsam viel erreichen können.

Die oberbayerische CSU hat bei den Zeitstimmen 6,2 % dazugewonnen und kommt somit auf ein tolles Ergebnis von 36,6 %. Das ist gerade im Hinblick auf die Teilnahme der Freien Wähler an der Bundestagswahl, aber auch hinsichtlich des großen Drucks der AfD (15,2 % in Oberbayern) ein mehr als beachtliches Ergebnis.

Oberbayern vertraut der CSU!

Die Erststimmenanteile waren sogar noch höher und lagen bei 41,2 %. Daraus ist vor allem zu schließen, dass unsere Kandidatinnen und Kandidaten die Wähler überzeugten.

Für mich persönlich ist es eine große Ehre, nicht nur meinen Wahlkreis, sondern alle oberbayerischen Frauen im Bundestag vertreten zu dürfen. Als Vorsitzende der Frauen-Union Oberbayern, sehe ich mich in der Pflicht, mich für sie alle einzusetzen.

Ich gratuliere an dieser Stelle auch meiner geschätzten Kollegin Katrin Staffler ganz herzlich zu ihrer Wiederwahl in den Deutschen Bundestag. Ich bin sehr froh, dass wir unsere Arbeit gemeinsam fortsetzen können.

Auch alle anderen Kollegen der CSU Oberbayern konnten die Wähler überzeugen.

Was mich allerdings wahnsinnig schmerzt, ist die Tatsache, dass drei CSU-Kandidaten nicht in den Bundestag einziehen dürfen, obwohl sie die Mehrheit der Stimmen in ihren Wahlkreisen erlangt haben. Das schadet unserer Demokratie.

Mit Claudia Küng betrifft dies auch eine Frau aus München. Es ist inakzeptabel, dass Claudia Küng sich in München-Süd bei den Erststimmen durchgesetzt hat, nun jedoch kein Mandat bekommt, da das Ampel-Wahlrecht ihr dieses verwehrt. Hier ist es nun unsere Aufgabe, das Wahlrecht nochmals zu reformieren und den Wählerwillen in den Vordergrund zu stellen. All meinen Kolleginnen und Kollegen gratuliere ich ganz herzlich und ich freue mich auch weiterhin auf eine gute Zusammenarbeit. Vor allem den neuen Kollegen sage ich herzlich willkommen!

Liebe Damen, lassen Sie uns nun weitermachen. Mit einem künftigen Kanzler Friedrich Merz können wir viel erreichen. Wir werden Deutschland wieder in Ordnung bringen. Die CSU-Landesgruppe mit Alexander Dobrindt an der Spitze steht zu 100 % hinter Friedrich Merz. Wir alle sind uns unserer großen Verantwortung bewusst. Das Vertrauen der Wählerschaft bestärkt uns, unsere Pläne umzusetzen, um Deutschland wieder nach vorne zu bringen.

Foto: Der künftige Bundeskanzler Friedrich Merz mit Daniela Ludwig, Foto Tobias Koch

Scharf: „Unsere Nr. 1 PolitikMACHERIN für Deutschland ist Daniela Ludwig!“

Frauen-Union Bayern nominiert Spitzenkandidatin Daniela Ludwig und Team aus starken PolitikMACHERINNEN

München, im Dezember 2024. „Daniela Ludwig ist unsere Nr. 1 PolitikMACHERIN für Deutschland! Der Landesvorstand hat sie einstimmig zur Spitzenkandidatin der Frauen-Union für die Bundestagswahl nominiert. Sichtbare Vorbilder wie unsere Spitzenkandidatin mit ihrem starken Team aus Frauen sind dringend notwendig, um mehr Frauen für die Politik zu begeistern. Politik ist noch immer eine Männerdomäne und der Frauenanteil in der CSU nicht zufriedenstellend – zu wenig Frauen gestalten unsere Politik mit. Das gilt für Deutschland und Bayern gleichermaßen.“, erklärt Landesvorsitzende Staatsministerin Ulrike Scharf.

Scharf betont im Vorfeld zur Aufstellung der Bundestagswahl der CSU am 14. Dezember 2024 in München weiter: „Unsere Direkt- und Listenkandidatinnen sind zusammen mit Daniela Ludwig unsere starken Stimmen im Bund und werden von über 21.000 Frauen in Bayern unterstützt. Unsere Volkspartei CSU wird ein starkes Team aus Frauen und Männern für Deutschland aufstellen. Als Frauen-Union Bayern fordern wir eine paritätisch besetzte Liste. Die Bundestagswahl im nächsten Jahr ist eine Richtungsentscheidung. Grundlagen für viele politische Entscheidungen in Bayern werden im Bund getroffen. Als Frauen-Union sind wir die PolitikMACHERINNEN der sozialen Marktwirtschaft. Wir tragen das „S“ aus tiefer Überzeugung im Namen, wissen, dass Beschäftigung und eine starke Wirtschaft die Grundlage für soziale Sicherung und Wohlstand sind. Ein wirtschaftlich erfolgreiches und soziales Bayern kann es nur mit einer stabilen und handlungsfähigen Bundesregierung geben.“

Abschluss des Mentoring-Programms 2024 der Frauen-Union Oberbayern

München – 18 Frauen aus weiten Teilen Oberbayerns hatten in diesem Jahr die Gelegenheit, tiefgreifende Einblicke in sämtliche Felder der Politik zu gewinnen. Ende April startete der Jahrgang mit der Auftaktveranstaltung, bei der die neuen Mentees von der Bezirksvorsitzenden Daniela Ludwig, MdB begrüßt wurden. Dabei gab es die erste Gelegenheit, sich kennenzulernen. In den darauffolgenden Monaten wurden die Mentees in Seminaren mit den wichtigen Werkzeugen vertraut gemacht, die für alle, die Politik aktiv mitgestalten wollen, unerlässlich sind:

Netzwerken, das Verständnis von Parteistrukturen und guter Parteiarbeit, der Umgang mit der Presse und den sozialen Medien, Rhetorik und Kameratraining und ein Coaching, das die persönliche Zielsetzung und ebenso den Umgang mit schwierigen Situationen zum Thema hatte. Zusätzlich zu den Seminaren standen uns erfahrene Berufspolitikerinnen und Berufspolitiker für Gespräche zur Verfügung.

Wie sieht der Arbeitsalltag einer Ministerin aus? Was sind die Aufgaben der Landtagspräsidentin? Wie arbeiten die Abgeordneten auf Bundes- und Landesebene? Wofür ist der Bezirk zuständig? Die Mentees nahmen diese besonderen Möglichkeiten wahr, ausgiebig Fragen zu stellen. Aber auch thematisch wurden Politikfelder beleuchtet. Abgeordnete aus der Bundes-und Landespolitik berichteten über die aktuellen Themen, mit denen sie befasst sind.

Zwei Jahre vor den Kommunalwahlen stand auch das Thema Kandidaturen für kommunale Mandate verstärkt im Fokus. So gab es die Gelegenheit zum Austausch mit einer Bürgermeisterin, einer Kreisrätin und das Erarbeiten der eigenen Ziele, um sich für eine Kandidatur erfolgreich aufzustellen. Neben dem Programm, das über ein halbes Jahr verteilt von Koordinatorin Annette Reiter-Schumann organisiert und begleitet wurde, hatte jede Mentee eine Mentorin oder einen Mentor an ihrer Seite. Dabei konnten Termine aus nächster Nähe miterlebt werden. In persönlichen Gesprächen wurden weitere Erkenntnisse gewonnen und viele wertvolle Erfahrungen gemacht.

Mit der Abschlussveranstaltung wurden die Mentees in den Kreis der Alumnae aufgenommen. Dieses Netzwerk umfasst mittlerweile über 250 Frauen, die in den letzten 19 Jahren das Mentoring Programm absolviert haben und aus dem viele aktive Politikerinnen hervorgegangen sind. Das Besondere an dem Mentoring Programm der Frauen-Union Oberbayern sind unsere Frauen, die sich gegenseitig fördern und unterstützen. Wir freuen uns auf alle kommenden Jahrgänge und die vielen großartigen Frauen, die wir in unseren Reihen begrüßen dürfen!

PolitikMACHERINNEN-Austausch der Frauen-Union Oberbayern

München, 28. Oktober 2024 – Die oberbayerischen PolitikMACHERINNEN haben in der digitalen Bezirksvorstandssitzung auf das vergangene Jahr zurückgeblickt. Highlights waren dabei unter anderem die Bezirksversammlung in Erding und die Landesversammlung der Frauen-Union Bayern, die ebenfalls in Oberbayern stattgefunden hat. Bezirksvorsitzende Daniela Ludwig, MdB dankte den Kreisverbänden und ihren fleißigen Helferinnen, die beide Veranstaltungen hervorragend organisiert haben. Auch das Mentoring-Programm wurde im Jahr 2024 erfolgreich fortgeführt. Die große Abschlussveranstaltung wird im November stattfinden. Der Bezirksvorstand richtete den Blick aber auch nach vorne und legte die Austragungsorte für die kommenden Versammlungen fest. Die Planungen für das Mentoring-Programm, das nächstes Jahr sein 20-jähriges Jubiläum feiert, haben bereits begonnen. Die ersten Weichenstellungen für den Bundestagswahlkampf wurden ebenfalls gelegt. Abschließend berichtete die Bezirksvorsitzende aus dem politischen Berlin.

 

Erfolgreiches PolitikMACHERINNEN Bühnengespräch

Kirchheim, 27. Juli 2024. „Bayern – Deutschland – Europa: Unsere PolitikMACHERINNEN im Gespräch“ unter diesem Motto fand auf der Landesversammlung der Frauen-Union Bayern im oberbayerischen Kirchheim bei München ein Bühnengespräch mit Landtagspräsidentin Ilse Aigner, Landesvorsitzender Staatsministerin Ulrike Scharf, der Bundestagsabgeordneten und Bezirksvorsitzenden Daniela Ludwig und der Europaabgeordneten und Ehrenvorsitzenden der Frauen-Union Bayern Angelika Niebler statt.

In der Diskussion erläuterte Daniela Ludwig die Aufgaben, die mit ihrem neuen Amt als Beauftragte der CDU/CSU Bundestagsfraktion für das jüdische Leben und die Beziehungen zum Staat Israel verbunden sind. Eindrucksvoll schilderte sie auch die Erlebnisse ihrer Israelreise im Juli. Staatsministerin Scharf erklärte im Anschluss wie der Freistaat auf den wachsenden Antisemitismus auch auf unseren Straßen reagiert und welche Maßnahmen gegen Radikalisierung ergriffen werden. Auch der Bayerische Landtag setzt sich gegen jede Form von Antisemitismus, Hass und Hetze ein. Die Landtagspräsidentin Ilse Aigner führte aus, wie sich das Klima der politischen Diskussion im Landtag verändert hat. Angelika Niebler berichtete ebenfalls über ihre Erfahrungen im Europäischen Parlament und insbesondere über die vergangenen spannenden Wochen nach der Europawahl. Wichtige Personalentscheidungen und die Weichen für die kommenden Jahre wurden gestellt. Gemeinsam wurde weiter das Wahlverhalten der jungen Menschen diskutiert und analysiert. Alle Podiumsteilnehmerinnen haben das Ziel mehr Frauen für ein politisches Engagement zu begeistern und motivierten die Delegierten der Landesversammlung sich weiter aktiv einzubringen. Den Abschluss der Diskussion bildete eine Fragerunde, in der engagiert über das Thema Migration und Kinderbetreuung diskutiert wurde.

Hieronymus: „Lasst uns MutMACHERINNEN sein!“

PolitikMACHERINNEN aus Oberbayern in Erding

Erding, 13. Juli 2024. „Lasst uns alle hier in der Stadthalle Erding nicht nur PolitikMACHERINNEN sein, werden wir auch zu „MutMACHERINNEN“ für andere Frauen, die sich engagieren möchten und unterstützen wir uns gegenseitig in unserem politischen Wirken. Wir brauchen noch viel mehr PolitikMACHERINNEN! Es kommt auf uns an. Aktuell gestalten zu wenig Frauen unsere Politik mit. Der Frauenanteil in der CSU ist nicht zufriedenstellend. Lasst uns gemeinsam noch viel bewegen und weiter mit großer Freude, Überzeugung und Tatendrang für die Frauen-Union unsere CSU arbeiten“, betont Nina Hieronymus, Kreisvorsitzende und stellvertretende Bezirksvorsitzende der Frauen-Union Oberbayern auf der Bezirksversammlung in Erding. 150 Delegierte aus ganz Oberbayern haben sich in der Stadthalle Erding zur diesjährigen Bezirksversammlung versammelt.

Die Bezirksvorsitzende Daniela Ludwig hob die Rolle der Frauen-Union in der Politik hervor. „Wir können und müssen überall mitmischen, immerhin stellen wir 50 Prozent der Gesellschaft. Wenn wir es nicht tun, dann fehlt ein großer Teil der Sichtweisen und Bedürfnisse. Wir haben als Frauen-Union also eine hohe Verantwortung den Frauen gegenüber.“ Die Ampel-Regierung versage auf der ganzen Linie und habe das Vertrauen der Menschen in Deutschland verspielt. Das betreffe alle Lebensbereiche: Von der Wirtschaftspolitik, über den Bundeshaushalt und die Migration bis hin zum Schutz des ungeborenen Lebens. „Das Werbeverbot für Schwangerschaftsabbrüche war nur der Anfang. Das war der Ampel nicht genug, sie streicht auch noch den Paragraphen 218 ganz ohne Not aus dem Strafgesetzbuch. Das können und wollen wir nicht akzeptieren.“ Die Frauen-Union habe deshalb ganz bewusst einen Leitantrag zu diesem Thema eingebracht. „Wir stehen zum Selbstbestimmungsrecht der Frau und zum Schutz des ungeborenen Lebens. Frauen dürfen sich nicht allein gelassen fühlen, sie sollen keine Entscheidung unter Druck fällen müssen. Deshalb ist unsere Position klar: Die aktuelle Rechtslage soll weiterhin Bestand haben. Punkt!“ Ludwig dankte den Mitgliedern der Frauen-Union abschließend für ihren Einsatz. „Ich bin stolz auf so viele tolle Frauen, die mit Esprit und Intelligenz großartige Arbeit leisten. Wir als Frauen-Union, wir sind der Garant für Gerechtigkeit und Gleichberechtigung.“

Auf der Bezirksversammlung wurde der Leitantrag „Wir stehen zum Schutz des ungeborenen Lebens“ einstimmig verabschiedet. Nina Hieronymus, die das Thema bereits auf der Kreisdelegiertenversammlung im Mai dieses Jahres in den Mittelpunkt gerückt hatte, erklärt: „Als Frauen-Union stehen wir für das Selbstbestimmungsrecht der Frau und den Schutz des ungeborenen Lebens, das betonen wir nicht erst seit den neuesten Überlegungen aus Berlin. Die oft verkürzte Darstellung, dass die wir in diesem Punkt altbacken, zu konservativ und rückwärtsgewandt ist, ärgert mich unglaublich.  Die Entscheidung für oder gegen einen Schwangerschaftsabbruch trifft immer die Frau ganz allein. Daran besteht überhaupt kein Zweifel. Aber in dieser immens schwierigen Situation ist eine ergebnisoffene Beratung für die Frauen enorm wichtig und eine Hilfe. Wir wollen keine Verschärfung der Regeln, aber es ist für uns als Frauen-Union wichtig, dass auch das ungeborene Leben eine Stimme bekommt.“

Höhepunkte der Veranstaltung waren die Impulse von Landtagspräsidentin Ilse Aigner, MdB, Landesvorsitzender Staatsministerin Ulrike Scharf, MdL und dem Bundestagsabgeordneten Dr. Andreas Lenz, MdB. Aigner betonte in ihrer Rede die Bedeutung der Frauenförderung und motivierte die Frauen, sich politisch zu engagieren. Staatsministerin Ulrike Scharf, MdL bedankte sich für das große Engagement der Frauen und den eingebrachten Leitantrag. Sie erklärte das geplante bayerische Ladenschlussgesetz und betonte die Bedeutung der Kinderbetreuung. Dr. Andreas Lenz, MdB blickte in seinem Impuls auf 75 Jahre Grundgesetz zurück und betonte die Bedeutung von Frauen für die Politik. Er dankte für den großen Einsatz der Frauen-Union Oberbayern und berichtete anschließend von der aktuellen Energiepolitik des Bundes.

Abgerundet wurde die Veranstaltung durch die Grußworte von der stellvertretenden Parteivorsitzenden Prof. Dr. Angelika Niebler, MdEP und Oberbürgermeister Max Gotz aus Erding.

Frauen-Union Oberbayern startet Mentoring-Programm 2024

München – 18 neue Mentees konnte unsere Bezirksvorsitzende Daniela Ludwig, MdB zur Auftaktveranstaltung am 29. April in der CSU-Landesleitung begrüßen. Bis Ende November werden die Mentees an Seminaren und Gesprächen mit Spitzenpolitikerinnen und Spitzenpolitikern teilnehmen sowie den Landtag und den Bezirk Oberbayern besuchen. Zudem begleitet jede Mentee eine Mentorin oder einen Mentor und erhält Einblicke in den politischen Arbeitsalltag unserer Mandatsträger. Wie auch in den vergangenen Jahren bieten wir den Teilnehmerinnen damit einen umfassenden Einblick in alle Bereiche der Politik. Die kommenden Kommunalwahlen haben wir bereits fest im Blick. Wir freuen uns, wenn unsere Mentees sich für Kandidaturen zur Verfügung stellen und werden sie bestmöglich hierfür vorbereiten.

 

 

 

MdB Daniela Ludwig mit Traumergebnis als Bezirksvorsitzende der Frauen-Union Oberbayern bestätigt

Burghausen – Die Rosenheimer CSU-Bundestagsabgeordnete Daniela Ludwig ist mit einem Traumergebnis in ihrem Amt als Bezirksvorsitzende der Frauen-Union Oberbayern bestätigt worden. Auf der Delegiertenversammlung in Burghausen am vergangenen Wochenende erhielt Ludwig 100 Prozent der Stimmen. Die heimische Wahlkreisabgeordnete führt den größten Bezirksverband der Frauen-Union in Bayern seit Februar 2020 an.  Zu ihren Stellvertreterinnen wurden die Landtagsabgeordnete Dr. Ute Eiling-Hütig aus Starnberg, Kerstin Tschuk aus dem Landkreis München gewählt, Nina Hieronymus aus Erding und Bezirksrätin Gisela Kriegl aus Altötting wurden als Stellvertreterinnen neu ins Amt gewählt. Susanne Linhart und Ilse Preisinger-Sontag hatten nicht mehr für dieses Amt kandidiert. Prominente Redner und Gratulanten waren Landtagspräsidentin Ilse Aigner, MdB Stephan Mayer und CSU- Generalsekretär Martin Huber.

In ihrem Rechenschaftsbericht zog Daniela Ludwig eine positive Bilanz der vergangenen Jahre und hob die Bedeutung der Frauen-Union in der Politik hervor.  „Als Frauen Union haben wir nicht nur die Aufgabe, uns lokal zu engagieren, sondern auch auf bundes- und landespolitischer Ebene eine Stimme für die Belange der Frauen zu sein“, betonte Ludwig. „In diesem Zusammenhang müssen wir leider immer noch feststellen, dass es zu wenige Frauen in politischen Mandaten gibt. Diese Ungleichheit darf nicht hingenommen werden, denn es ist von entscheidender Bedeutung, dass Frauen aktiv an politischen Entscheidungsprozessen beteiligt sind.“  Deshalb sei es die wichtigste Aufgabe der Frauen-Union, Frauen für die Politik zu gewinnen und für die Übernahme von Mandaten zu gewinnen. Ein wichtiges Instrument ist in der FU Oberbayern das Mentoring-Programm. Politisch interessierte Frauen begleiten dabei ein Jahr lang Mandatsträgerinnen bei ihrer Arbeit. Begleitend dazu bietet die Frauen-Union Seminare und Workshops zur persönlichen und politischen Fortbildung an. Dazu gehörten im vergangenen Jahr etwa die Themen Social Media, Pressearbeit, Rhetorik und Kommunikation, Partei und Parteiarbeit und verschiedene politische Themenbereiche. Daniela Ludwig rief die Delegierten dazu auf, weiter dafür zu sorgen, dass Anliegen der Frauen in der Politik berücksichtigt werden. „Wir werden uns auch künftig intensiv mit wichtigen bundespolitischen Themen auseinandersetzen.“ Als Beispiele nannte Ludwig die Diskussion um eine mögliche Abschaffung des §218, das Selbstbestimmungsrecht und den Streit um das Heizungsgesetz und die Zuwanderungspolitik der Bundesregierung. „Auch die vermeintlich harten Themen sind bei uns in kompetenten Händen. Wir können und müssen überall mitmischen, immerhin stellen wir 50 Prozent der Gesellschaft. Wenn wir es nicht tun, dann fehlt ein großer Teil der Sichtweisen und Bedürfnisse, der Ideen und Vorschläge.“

Foto: CSU Generalsekretär Martin Huber und die wiedergewählte Bezirksvorsitzende der Frauen-Union Oberbayern MdB Daniela Huber.