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Aktuelles von Daniela Ludwig

„Pläne zur Abschaffung des Bargeldes gehören in den Aktenvernichter!“

Foto von links: Der Präsident des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes Georg Fahrenschon.MdB Daniela Ludwig und Willi Bonke, Geschäftsführer von Auto Eder.

Wirtschaftsempfang mit dem Präsidenten des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes Georg Fahrenschon in Kolbermoor

Kolbermoor – Einkaufen ohne Bargeld wird es in Deutschland nicht geben. Das war die Botschaft des Abends beim Wirtschaftsempfang mit dem Präsidenten des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes Georg Fahrenschon bei Premium Cars von Auto Eder in Kolbermoor. „Die Pläne zur Abschaffung des Bargeldes gehören in den Aktenvernichter“, sagte Fahrenschon. „Das Recht des Verbrauchers, selbst zu entscheiden, ob er mit EC-Karte, Kreditkarte oder bar bezahlt, gehört zur individuellen Freiheit.“ 

 

Dem konnte die Rosenheimer CSU-Bundestagsabgeordnete Daniela Ludwig nur zustimmen. „Die Berichte über solche Pläne bewegen die Menschen sehr. Die CSU ist klar gegen eine Abschaffung des Bargeldes.“  Die heimische Wahlkreisabgeordnete hatte Fahrenschon aus gutem Grund zum Empfang eingeladen.  „Die Sparkassen sind bereit, unseren  Mittelstand zu finanzieren. Wir brauchen solche Banken, die Kredite an Unternehmen vergeben. 37,3 Prozent aller Förderdarlehen für den Mittelstand werden jährlich über die Sparkassen abgewickelt.“ Im vergangenen Jahr hätten die Sparkassen 21.776 vergünstigte Kredite an Mittelständler vergeben, das sei ein Plus von 5,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.
Fahrenschon erläuterte in seiner kurzweiligen Rede die Schwerpunkte und Defizite der internationalen Währungspolitik. Er kritisierte die Niedrigzinspolitik der Europäischen Zentralbank. „Die EZB kauft in der Stunde Aktien und Wertpapiere im Wert von 300 Millionen auf. Damit schädigt sie die Volkswirtschaft.“ Das Ergebnis der Zinspolitik sei gravierend. „Die Lebensversicherungen werfen keine Zinsen mehr ab. Tausende von Stiftungen können ihren Auftrag nicht mehr oder kaum erfüllen, weil sie nichts mehr erwirtschaften. Wir sind an einem Punkt angelangt, an dem sich die EZB etwas überlegen muss.“
Auch an die Politik hatte Fahrenschon Wünsche. „Die deutschen Sparkassen haben 50 Millionen private Konten in Deutschland. Im Schnitt hat unser Kunde am Ende des Monats 100 Euro übrig.“ Familien mit mittleren Einkommen müssten entlastet werden. „Sie stehen sonst in 10 Jahren an den Türen der Sozialämter.“ Die Sparkassen müssten gerade bei der Geldanlageberatung von Bürokratie entlastet werden. „Wenn schon ein Depotantrag eineinhalb Stunden braucht, dann ist der Frust bei unserem Personal groß, und beim Kunden auch.“
Angekurbelt werden müsse die Wohnungsversorgung. „Die Wohnungsbauförderung muss aktiviert werden, damit sich die Mittelschicht wieder eigene vier Wände leisten kann.“ In diesem Zusammenhang müssten die vermögenswirksamen Leistungen wieder entdeckt werden. „Die letzte finanzielle Anpassung dieser Leistungen war 1998. Dieses Instrument ist deshalb verkümmert und bringt nichts mehr.“  Dabei müssten die Banken  und die Politik das Signal an die Menschen geben, dass sie möglichst früh und möglichst vielseitig für ihre Altersvorsorge sparen, betonte Fahrenschon.  Die CSU hat die Steuerentlastung des Mittelstandes und der mittleren Einkommen bewusst ins Zentrum ihres Wahlprogrammes gestellt. „Wir garantieren eine massive Steuerentlastung in Höhe von 15 Milliarden Euro“, sagte Daniela Ludwig. „Davon profitiert auch der Mittelstand. Genauso wichtig ist eine schrittweise Abschaffung des Solidaritätszuschlages und eine Anhebung des Spitzensteuersatzes. All das müssen wir tun, wenn wir beteuern, dass wir für Leistungsträger auch die Verantwortung übernehmen.“  Mit einem großen Sparbuch mit Euroscheinen aus Schokolade bedankte sich Ludwig beim Referenten. Gastgeber Willi Bonke von Auto Eder hatte für die rund 170 Gäste noch ein Extra-Schmankerl parat. Sie durften exklusiv und noch vor allen anderen Autofans der Republik das neue Jeep-Modell im Autohaus Premium Cars von Auto Eder bewundern.

 



Bildhinweis: Foto von links: Der Präsident des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes Georg Fahrenschon.MdB Daniela Ludwig und Willi Bonke, Geschäftsführer von Auto Eder. Bildhinweis: Foto: Raab
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